Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:volkssageninderlausitz12

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:volkssageninderlausitz12 [2024/01/25 09:55] ewuschsagen:volkssageninderlausitz12 [2025/01/30 18:01] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 19: Zeile 19:
 Derselbe Grund, der sie bewog, den Breitenberg zu verlassen, Anschaffung der Glocken, bewog sie auch, den Berg bei [[geo:dittersbacheigen|Dittersbach]] zu verlassen. Frenzel in Nomencl. utriusque Lusat. in Hoffmanni Scriptor. II. p. 36. sagt: Testatur chorographia autoris vetusti districtus dotalitii (des Eigenschen Kreises) avorum proavorumque memoria lemures demum abhinc discessisse. Verba ita sonant: Die Einwohner melden, daß vor der Zeit, ehe die große Glocke ist gegossen worden, so geschehen a. 1514 im Dietrichsbacher Berge Zwerge gewohnt haben. Sie sind oft ins Dorf kommen, und haben sich in die Häuser und Stuben verfüget, also daß die Leute ihrer gar gewohnt gewesen. Nachdem aber die große Glocke gegossen und geläutet worden, hat sie der harte Schall des Erzes, welchen sie nicht erdulden können, vertrieben, daß man derselben bisher keines mehr gespüret hat.“ Derselbe Grund, der sie bewog, den Breitenberg zu verlassen, Anschaffung der Glocken, bewog sie auch, den Berg bei [[geo:dittersbacheigen|Dittersbach]] zu verlassen. Frenzel in Nomencl. utriusque Lusat. in Hoffmanni Scriptor. II. p. 36. sagt: Testatur chorographia autoris vetusti districtus dotalitii (des Eigenschen Kreises) avorum proavorumque memoria lemures demum abhinc discessisse. Verba ita sonant: Die Einwohner melden, daß vor der Zeit, ehe die große Glocke ist gegossen worden, so geschehen a. 1514 im Dietrichsbacher Berge Zwerge gewohnt haben. Sie sind oft ins Dorf kommen, und haben sich in die Häuser und Stuben verfüget, also daß die Leute ihrer gar gewohnt gewesen. Nachdem aber die große Glocke gegossen und geläutet worden, hat sie der harte Schall des Erzes, welchen sie nicht erdulden können, vertrieben, daß man derselben bisher keines mehr gespüret hat.“
  
-//Quelle: Carl Wilhelm Dornick, [[buch:volkssageninderlausitz|Volkssagen in der Lausitz]], Görlitz, 1838; Neues Lausitzisches Magazin, Sechszehnter, Neuer Folge dritter Band, S. 378–386; [[https://de.wikisource.org/wiki/Volkssagen_in_der_Lausitz_(Dornick_und_S.)|Wikisource]]//+//Quelle: Carl Wilhelm Dornick, [[buch:volkssageninderlausitz|Volkssagen in der Lausitz]], Görlitz, 1838; Neues Lausitzisches Magazin, Sechszehnter, Neuer Folge dritter Band, S. 378–386//
 ---- ----
-{{tag>sagen dornick volkssageninderlausitz oberlausitz hainewalde querx zwerg hochzeit nebelkappe bertsdorf ohr vertreiben reformation glocke 1514 dittersbacheigen beere höhle geld ratschlag}}+{{tag>sagen dornick volkssageninderlausitz oberlausitz hainewalde querx zwerg hochzeit nebelkappe bertsdorf ohr vertreiben reformation glocke 1514 dittersbacheigen beere höhle geld ratschlag v2}}
sagen/volkssageninderlausitz12.1706172903.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)