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sagen:veckenstedt124

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-In der Nahe von [[geo:muckwar|Mukwar]] befindet sich auf einem Hügel ein grosser [[typ:Stein]]; man sagt, dass einst auf demselben [[typ:opfer|geopfert]] ist. Er muss wohl früher zu wichtigen Dingen gedient haben, denn ganz richtig ist es noch heute mit diesem Stein nicht. Das hat auch ein Arbeiter aus Mukwar erfahren. Einst war derselbe nämlich damit beschäftigt, die Steine, welche auf dem Hügel liegen und unter welchen man [[typ:urne|Urnen]] findet, zu zerschlagen. Endlich machte er sich an den sogenannten [[typ:Opferstein]] selbst. Allein die Arbeit wollte nicht von Statten gehen, er fühlte sich bewegt, es presste ihm förmlich die Brust zusammen. Um sich zu erholen, ruhte er ein wenig aus. Als er sich wieder dem Steine zuwandte, sah er auf demselben eine Gestalt in langem, weißem Gewände sitzen. Da erfasste ihn ein heftiger [[typ:schreck|Schrecken]], so dass er davonlief. Seit der Zeit hat Niemand mehr Hand an den Stein zu legen gewagt. +In der Nahe von [[geo:muckwar|Mukwar]] befindet sich auf einem Hügel ein grosser Stein; man sagt, dass einst auf demselben geopfert ist. Er muss wohl früher zu wichtigen Dingen gedient haben, denn ganz richtig ist es noch heute mit diesem Stein nicht. Das hat auch ein Arbeiter aus Mukwar erfahren. Einst war derselbe nämlich damit beschäftigt, die Steine, welche auf dem Hügel liegen und unter welchen man Urnen findet, zu zerschlagen. Endlich machte er sich an den sogenannten [[ding:Opferstein]] selbst. Allein die Arbeit wollte nicht von Statten gehen, er fühlte sich bewegt, es presste ihm förmlich die Brust zusammen. Um sich zu erholen, ruhte er ein wenig aus. Als er sich wieder dem Steine zuwandte, sah er auf demselben eine Gestalt in langem, weißem Gewände sitzen. Da erfasste ihn ein heftiger Schrecken, so dass er davonlief. Seit der Zeit hat Niemand mehr Hand an den Stein zu legen gewagt. 
  
 //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880// //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880//
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sagen/veckenstedt124.1676020852.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)