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sagen:veckenstedt088

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-In Werben diente einmal bei einem Bauer ein Knecht. Der Knecht war einst mit andern jungen Burschen in lustiger Gesellschaft. Als sie dort tranken und sich unterhielten, sagte einer aus dem frohen Kreise zu ihm„Ich werde Dir eine schöne Schachtel schenkenDu darfst dieselbe aber erst in Deiner Wohnung öffnen.“ Der Knecht nahm die Schachtelhatte aber von dem Augenblicke an keine Ruhe mehrsondern ging nach HauseAls er dort die Schachtel öffnetebemerkte er darin einen gar hässlichen Vogel. Darüber erschrak er sehrdenn es ahndete ihm gleich, dass der Vogel nichts Gutes seiGern wollte er die Schachtel wieder los sein, aber das ging nicht. So oft er sie von sich warfim nächsten Augenblick hatte er sie wieder in der Tasche. Er fragte überall um Rathwas er thun sollte. Niemand konnte ihm rathen. Zuletzt sagte ihm Jemand, er möge die Schachtel Nachts in der zwölften Stande auf einen Kreuzweg tragen, er dürfe sich aber auf diesem Gange nicht umsehen, dann werde er die Schachtel los werden. Das that er. Nachts in der zwölften Stunde ging er nach einem Kreuzweg, warf dort die Schachtel von sich und lief heimwärts, so schnell er konnte. Hinter sich hörte er ein Getrampel mit Getöse, das war schrecklich. Er aber sah sich nicht am. Glücklich kam er in seinem Hof an und lief schnell die Treppe hinauf. In dem Augenblick schlug es zwölf. Jetzt griff er in die Taschesiehe, die unheilvolle Schachtel war nicht mehr darinVetschau+====== Die unheimlichen Ochsen aus dem Koblosee ====== 
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 +    Straupitz 
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 +Ein Viehhändler aus [[geo:Straupitz]] trieb einmal eine Kuhheerde den [[region:koboldsee|Koblosee]] entlangals plötzlich eine Heerde wilder Ochsen auf seine Heerde losgerannt kamDie Ochsen der wilden Heerde waren alle schwarznur am linken Ohr hatten sie einen viereckigenweißen FleckIhre Hörner waren ungeheuer grossim Kopfe lagen rotheglühende AugenAls die Kühe von der Heerde des Viehhändlers dieser wilden Ochsen ansichtig wurdenflüchteten sie vor ihnen und stürzten in den See, die wilden Ochsen eilten ihnen nach: bald war von beiden Heerden nichts mehr zu sehen
  
 //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880// //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880//
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sagen/veckenstedt088.1675456489.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)