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sagen:veckenstedt079

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-Ein Mann fuhr eines Tages aus der Stadt nach dem Dorfe, in welchem er wohnte, unterwegs kam er durch einen grossen Wald. Wie er so langsam dahinfuhr; flogen ihm fortwährend ein Paar bunte Schmetterlinge um die Nase. Endlich griff er sich einen und dachte: „Du willst ihn für Deine Kinder mit heim bringen.“ Darauf steckte er den Schmetterling in seine leere Dose. Als er zu Hause angekommen war, dachte er nicht mehr an den Schmetterling, sondern legte sich zu Bett. Am andern Morgen stand er früh auf, um seine Pferde zu füttern. Er ging deshalb in den Stall. Da fand er ein kleines Männchen, welches die Pferde putzte, fütterte und alle übrigen Stallarbeiten verrichtete. Schnell lief er nach seiner Stube und erzählte seiner Frau, was er gesehen habe. Die Frau sagte: „Du hast uns was Schönes auf den Hals gebracht, das ist ja der Kobold.“+====== Giftige Milch ======
  
-Der Mann ging zum Pfarrer und erzählte ihm AllesDa sagte der Pfarrer: „Lieber Mann, Ihr müsst die Dose mit dem Schmetterling wieder an dieselbe Stelle hintragenwo Ihr ihn gefunden habt, ohne ein Wort dabei zu sprechen, dann wird das Männchen verschwinden“ +    Sielow  
-Der Fuhrmann machte die Dose auf, und richtig - der Schmetterling war darin. Rasch ging er nach dem Wald zu derselben Stelle, wo er den Schmetterling gefunden hatte, machte die Dose auf und warf den Schmetterling hinaus. Da war er den Bösen losbei Vetschau+ 
 +Die Kröten saugen den Kühen die Milch ausHat eine Kröte an einer Kuh gesogenso ist fortan die Milch der Kuh giftig
  
 //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880// //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880//
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sagen/veckenstedt079.1675456949.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)