Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:veckenstedt076

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:veckenstedt076 [2023/01/31 15:06] ewuschsagen:veckenstedt076 [2025/01/30 18:00] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
 [[sagen:veckenstedt075|<<< vorherige Sage]] |  [[sagen:veckenstedt075|<<< vorherige Sage]] | 
-[[capitel:xliv._gespenstige_thiere|XLIV. Gespenstige Thiere]] | +**[[capitel:xliv._gespenstige_thiere|XLIV. Gespenstige Thiere]]** 
 [[sagen:veckenstedt077|nächste Sage >>>]]  [[sagen:veckenstedt077|nächste Sage >>>]] 
  
-====== Das gespenstische Schwein ======+====== Das schwarze Hühnchen bei Zahsow ======
  
-Zwei alte Frauen gingen eines Abends von der Brantemühle nach [[geo:Repten]]. Als sie an eine kleine Schonung kamen, lief ein [[typ:Schwein]] vor ihnen her. Es war heller [[typ:mond|Mondschein]], so dass sie alles sehen konnten. Da sagte die eine von den Frauen: „Wollen wir doch das Schwein greifen.“ Das gefiel der andern, und beide Frauen liefen danach. Aber siehe da, das Schwein verschwand vor ihren Augen. Plötzlich sahen sie es wieder auf einer anderen Stelle. Eilig liefen sie hin und wollten es greifen, aber wieder war das Schwein verschwunden.+    Eichow
  
-Die beiden Frauen gingen weiter und kamen in einen dichten Wald. Auf einmal erscholl ein Getöse, sie blickten auf. Da saß das Schwein dicht vor ihnen. Nun merkten die Frauen wohl, dass es mit dem Schweine [[typ:spuk|nicht seine Richtigkeit]] habeSie liefen deshalb eilig davon. +Man erzählt, dass es auf dem alten Zahsower Weg, der von [[geo:Eichow]] kommt, nicht recht richtig istSo sind einmal mehrere Leute in [[geo:Zahsow]] gewesenum dort Kartoffeln zu hackensie sind gerade in der Mittagsstunde den alten Eichower Weg nach Hause gegangen. Eine alte Frau ging voran. Plötzlich flog aus den Haidesträuchem ein [[wesen:schwarzeshuhn|schwarzes Hühnchen]] mit einem gelben Schnabel auf die Frau zuDas Hühnchen setzte sich der Frau auf die Schultern und wollte gar nicht von ihr fort, so sehr sie es auch abwehrteDa fing die Frau an zu schreien, aber sie wurde das Hühnchen nicht losDarauf nahm sie die Kartoffelhacke und wollte damit zuschlagensie wurde aber mit solcher Gewalt zur Erde geworfen, dass sie eine ganze Weile bewusstlos liegen bliebAls sie wieder zu sich kamwar das Hühnchen verschwunden. 
- +
-Als sie zu Hause erzählten, was ihnen geschehen sei, wussten auch andere Leute manches zu berichten, was ihnen auf dem Wege zugestoßen war. +
- +
-//Quellen://  +
-  * //[[autor:griepentrog|Gisela Griepentrog]], [[buch:Spreesagen]], Verlag Berlin-Brandenburg 2016, Seite 238;//  +
-  * //Aufgespürt und aufgeschrieben vom Radduscher Ortschronisten [[autor:manfredkliche|Manfred Kliche]] im [[https://stadt.vetschau.de/cms/upload/dokumente/2019/M-A-Blatt/Vetschau_Ausgabe_1912.pdf|Vettschauer Mitteilungsblatt 12/2019]]// +
-  * //[[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische SagenMärchen und abergläubische Gebräuche]]Leuschner & LubenskyGraz 1880//+
  
 +//Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880//
 ---- ----
-{{tag>sagen vetschauermitteilungsblatt manfredkliche spreesagen griepentrog veckenstedt wendischesagen niederlausitz Spreewald repten schwein mond spuk}}+{{tag>sagen veckenstedt wendischesagen niederlausitz zahsow kartoffel acker schwarzeshuhn hacke ohnmacht vertreiben v2}}
sagen/veckenstedt076.1675173965.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)