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sagen:unterharz430

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-====== Die Hebamme und die Kinder in der Räder-See - 3. Sage ======+====== Die Hebamme und die Kinder in der Räder-See - 2. Sage ======
  
-Auch sonst wird erzähltdaß ein Zwerg oder Berggeist Rodishayn gewünscht habedaß dort kein Feuer entstehen solle. Der Wunsch soll auch so gelautet haben, daß Rodishayn eher durch Feuer als durch Wasser untergehn solle. Man sagt auch, daß in Rodishayn keine Feuerspritze gehalten würde+Andere erzählen Folgendes: »Die Hebamme hat der Geist von Pastors gelangtdie in Wochen waren.« Die Tochter von der Hebamme fand das Tuch ihrer Mutter an der Räder-See. Als Pastors Taufe hattenhaben auch die im Wasser getauft. Die Gevattern des Pastors und des Geistes tanzten auf der Wiese beim Försterhause. Sie hatten nur einen kleinen buckligen Mann, der sich dazu erboten hatte, zum Musikmachen, es war aber, als wären es ein halb Mandel Musikanten gewesen. Der bucklige Musikant sagte: er müßte doppeltes Lohn kriegen. Da sagten die Geister: dann sollte er zwei Buckel haben. Da hatte er zwei Buckel. – Die Geister wünschten den Rodishaynern, daß kein Feuer aufkommen solle. 
  
 //Quelle: [[autor:proehle|Dr. Heinrich Pröhle]], [[buch:unterharz|Unterharzische Sagen]], Aschersleben 1856// //Quelle: [[autor:proehle|Dr. Heinrich Pröhle]], [[buch:unterharz|Unterharzische Sagen]], Aschersleben 1856//
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