Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:tss4108

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:tss4108 [2024/06/18 11:42] ewuschsagen:tss4108 [2025/01/30 18:00] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 11: Zeile 11:
 Die Frankenhäuser Botenfrau geht einmal über den Berg, und findet am Weg einen Haufen Knotten hingebreitet, die klingen und lachen. Sie nahm drei davon, die sich hernach in Gold verwandelten, und dieß that sie öfter; bis die Habsucht ihr eingab, mehr zu nehmen; die verwandelten sich in Unflath, und niemals fand sie wieder welche.  Die Frankenhäuser Botenfrau geht einmal über den Berg, und findet am Weg einen Haufen Knotten hingebreitet, die klingen und lachen. Sie nahm drei davon, die sich hernach in Gold verwandelten, und dieß that sie öfter; bis die Habsucht ihr eingab, mehr zu nehmen; die verwandelten sich in Unflath, und niemals fand sie wieder welche. 
  
-Einmal ging ein Mann aus Kelbra im Winter nach [[geo:badfrankenhausen|Frankenhausen]] den Rennweg, da sah er eine Jungfrau Knotten über den Schnee zum trocknen ausbreiten, schaute ihr verwundert zu, und bat sie, ihm zu erlauben, einige Knotten mitzunehmen. Die Jungfrau hieß ihn zu nehmen, so viel er wolle, doch fragte sie, wozu er die Knotten haben wolle? Er erwiederte: Zum Wahrzeichen, wenn ich zu Hause erzähle, daß ich hier oben im Winter habe Knotten trocknen sehen, denn sonst wird es mir doch Niemand glauben. Er nahm, grüßte dankend und ging. Als er zurück kam an denselben Platz, fand er gar keine Spur mehr von der Jungfrau und den Knotten, nur seine eignen Fußtapfen im Schnee außer der Wegbahn nahm er wahr. Verwundert und schauernd eilte er hinab in sein Dorf, erzählte was ihm begegnet, und zog seine Knotten hervor. Sie waren in Goldkörner verwandelt.+Einmal ging ein Mann aus Kelbra im Winter nach [[geo:badfrankenhausen|Frankenhausen]] den Rennweg, da sah er eine Jungfrau Knotten über den Schnee zum trocknen ausbreiten, schaute ihr verwundert zu, und bat sie, ihm zu erlauben, einige Knotten mitzunehmen. Die Jungfrau hieß ihn zu nehmen, so viel er wolle, doch fragte sie, wozu er die Knotten haben wolle? Er erwiederte: Zum Wahrzeichen, wenn ich zu Hause erzähle, daß ich hier oben im Winter habe Knotten trocknen sehen, denn sonst wird es mir doch Niemand glauben. Er nahm, grüßte dankend und ging. Als er zurückkam an denselben Platz, fand er gar keine Spur mehr von der Jungfrau und den Knotten, nur seine eignen Fußtapfen im Schnee außer der Wegbahn nahm er wahr. Verwundert und schauernd eilte er hinab in sein Dorf, erzählte was ihm begegnet, und zog seine Knotten hervor. Sie waren in Goldkörner verwandelt.
  
 //Quellen:// //Quellen://
Zeile 17: Zeile 17:
  
 ---- ----
-{{tag>sagen bechstein tss thüringen kyffhäuser kelbra flachs flachsknoten gold habsucht badfrankenhausen schnee v1}}+{{tag>sagen bechstein tss thüringen kyffhäuser kelbra flachs flachsknoten schnee gold habsucht badfrankenhausen haselnuss schnee v2}}
sagen/tss4108.1718703769.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)