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sagen:tss3201

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 ====== Der Grafen von Gleichen Ursprung ====== ====== Der Grafen von Gleichen Ursprung ======
  
-In uralte Zeiten hinauf legte die Geschlechtssage den Ursprung der [[familie:vongleichen|Grafen von Gleichen]]. Ernest, ein edler [[volk:Römer]], verließ mit seinem Bruder [[land:Italien]], wegen innerlicher Unruhen daselbst, und kam nach Sachsen um das Jahr 455. Die Brüder wählten sich Wohnsitze in der Gegend, wo [[geo:Göttingen]] liegt, bauten auf zwei Bergen gleicher Höhe zwei Burgen, und wurden deshalb, wie ihre Schlösser, selbst die Gleichen genannt. Ihre Nachkommen aber wurden in jener Zeit, da die [[volk:sachsenvolk|Sachsen]] die am [[region:Harz]] wohnenden [[volk:Thüringer]] verdrängten((Vergleiche im 2ten Band Seite 11 und 88)), auch mit vertrieben, und erbauten nun eine neue Burg bei [[burg:burgmühlberg|Mühlberg]] und [[burg:Wachsenburg]], die sie, den einmal angenommenen Namen beibehaltend, ebenfalls Gleichen nannten. Diese Niederlassung soll noch vor [[vip:karldergrosse|Karl des Großen]] Zeiten unter den fränkischen Königen geschehen sein, welcher dann die Besitzer von Gleichen mit großen Gütern im Thüringer Lande belehnte. Ihnen gehörte in [[land:Thüringen]] außer dem, was sie in und um [[geo:Erfurt]] besaßen, das Schloß Gleichen und dessen Umgebung, die Grafschaft Viselbach, Schloß, Stadt und Herrschaft [[geo:Ohrdruf]], [[geo:Tonna]], [[geo:Blankenhain]], Remda, [[geo:Kranichfeld]], Krackendorf und Schauenforst nebst dem Flecken Wechmar. In [[region:Westfalen]] befaßen sie Pyrmont und Spiegelberg, die Grafschaften, und außerdem waren sie Besitzer des ganzen [[region:eichsfeld|Eichsfeldes]] mit allen seinen Schlössern und Ortschaften.+In uralte Zeiten hinauf legte die Geschlechtssage den Ursprung der [[familie:vongleichen|Grafen von Gleichen]]. Ernest, ein edler [[volk:Römer]], verließ mit seinem Bruder [[land:Italien]], wegen innerlicher Unruhen daselbst, und kam nach Sachsen um das Jahr 455. Die Brüder wählten sich Wohnsitze in der Gegend, wo [[geo:Göttingen]] liegt, bauten auf zwei Bergen gleicher Höhe zwei Burgen, und wurden deshalb, wie ihre Schlösser, selbst die Gleichen genannt. Ihre Nachkommen aber wurden in jener Zeit, da die [[volk:sachsenvolk|Sachsen]] die am [[region:Harz]] wohnenden [[volk:Thüringer]] verdrängten((Vergleiche im 2ten Band Seite 11 und 88)), auch mit vertrieben, und erbauten nun eine neue Burg bei [[burg:burgmühlberg|Mühlberg]] und [[burg:Wachsenburg]], die sie, den einmal angenommenen Namen beibehaltend, ebenfalls Gleichen nannten. Diese Niederlassung soll noch vor [[vip:karldergrosse|Karl des Großen]] Zeiten unter den fränkischen Königen geschehen sein, welcher dann die Besitzer von Gleichen mit großen Gütern im Thüringer Lande belehnte. Ihnen gehörte in [[land:Thüringen]] außer dem, was sie in und um [[geo:Erfurt]] besaßen, das Schloß Gleichen und dessen Umgebung, die Grafschaft Viselbach, Schloß, Stadt und Herrschaft [[geo:Ohrdruf]], [[geo:Tonna]], [[geo:Blankenhain]], Remda, [[geo:Kranichfeld]], Krackendorf und Schauenforst nebst dem Flecken [[geo:Wechmar]]. In [[region:Westfalen]] befaßen sie Pyrmont und Spiegelberg, die Grafschaften, und außerdem waren sie Besitzer des ganzen [[region:eichsfeld|Eichsfeldes]] mit allen seinen Schlössern und Ortschaften.
  
 //Quelle: [[autor:bechstein|Ludwig Bechstein]] - [[buch:tss|Der Sagenschatz und die Sagenkreise des Thüringerlandes]], Meiningen und Hildburghausen, 1857, Verlag der Kesselringschen Hofbuchhandlung//  //Quelle: [[autor:bechstein|Ludwig Bechstein]] - [[buch:tss|Der Sagenschatz und die Sagenkreise des Thüringerlandes]], Meiningen und Hildburghausen, 1857, Verlag der Kesselringschen Hofbuchhandlung// 
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