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sagen:tss3113

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 ====== Rudolph von Habsburg in Thüringen ====== ====== Rudolph von Habsburg in Thüringen ======
  
-Das Thüringer Land war hart geplagt und gedrückt durch die Kriege des Landgrafen Albrecht und seiner Söhne, [[vip:friedrichderfreidige|Friedrichs des Gebissenen]], Diezmanns und Apitz, in die sich viele geistliche und weltliche Herren mischten, das währte Jahre lang, während Räuberei und Landplackerei an der Tagesordnung war. In der Zeit wurde vip:rudlphvonhabsburg|Rudolph von Habsburg zum deutschen König erwählt, ein tapferer und gerechter Schirmvogt des Reiches, der die Raubburgen am Rhein brach, und im Jahr 1289 nach Thüringen kam, wo er fast ein ganzes Jahr verweilte. Da kamen unzählige Klagen vor ihn über die Bedrückung des Volks durch die Ritter, die auf ihren Burgen saßen, den Bürger und Landmann beraubten, pfändeten, brandschatzten und plagten. Als Rudolph das vernahm, sammelte er in Erfurt den Heerbann der Thüringischen Städte, zog gegen die Raubritter aus, zerstörte ihre Burgen, und ließ die Junker, soviel er deren fing, henken, köpfen oder rädern, jenachdem sie gefrevelt, und auf die Stätten der zerstörten Burgen säeten die Erfurter, die am meisten halfen, Waid, womit sie großen Handel trieben, zum Gedächtniß dieser Thaten; daher findet man noch diese Pflanze auf den Ruinen. Kaiser Rudolph sprach überall das beste Recht, verglich auch den Streit zwischen dem Landgrafen und seinen Söhnen, und es ging nach seinem Tode lange von ihm das Sprichwort :+Das Thüringer Land war hart geplagt und gedrückt durch die Kriege des Landgrafen Albrecht und seiner Söhne, [[vip:friedrichderfreidige|Friedrichs des Gebissenen]], [[vip:dietrichivlausitz|Diezmanns]] und [[vip:Apitz]], in die sich viele geistliche und weltliche Herren mischten, das währte Jahre lang, während Räuberei und Landplackerei an der Tagesordnung war. In der Zeit wurde [[vip:rudolphihrr|Rudolph von Habsburg]] zum deutschen König erwählt, ein tapferer und gerechter Schirmvogt des Reiches, der die Raubburgen am Rhein brach, und im Jahr 1289 nach [[land:Thüringen]] kam, wo er fast ein ganzes Jahr verweilte. Da kamen unzählige Klagen vor ihn über die Bedrückung des Volks durch die Ritter, die auf ihren Burgen saßen, den Bürger und Landmann beraubten, pfändeten, brandschatzten und plagten. Als Rudolph das vernahm, sammelte er in [[geo:Erfurt]] den Heerbann der Thüringischen Städte, zog gegen die Raubritter aus, zerstörte ihre Burgen, und ließ die Junker, soviel er deren fing, henken, köpfen oder rädern, jenachdem sie gefrevelt, und auf die Stätten der zerstörten Burgen säeten die Erfurter, die am meisten halfen, Waid, womit sie großen Handel trieben, zum Gedächtniß dieser Thaten; daher findet man noch diese Pflanze auf den Ruinen. Kaiser Rudolph sprach überall das beste Recht, verglich auch den Streit zwischen dem Landgrafen und seinen Söhnen, und es ging nach seinem Tode lange von ihm das Sprichwort :
  
 Rudolph war der türest Mann\\ Rudolph war der türest Mann\\
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-{{tag>sagen bechstein tss thüringen rudolphvonhabsburg albrechtderentartete friedrichderfreidige apitz 1289 v0}}+{{tag>sagen bechstein tss thüringen rudolphihrr albrechtderentartete friedrichderfreidige dietrichivlausitz apitz 1289 erfurt raubritter richter hinrichtung rädern zerstörung ilmenau dienstberg rothenburgthueringen kyffhausen v2}}
sagen/tss3113.1716459763.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)