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sagen:tss2357

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 ====== Wie Apitz Tenneberg räumen mußte ====== ====== Wie Apitz Tenneberg räumen mußte ======
  
-Als der tapfere Sohn Margarethens, Friedrich der Freudige, die Wartburg erstiegen und seinen Vater gefangen hatte((Vergl. Th. 1. 29. S. 102)), baten die Grafen, die Herren und die Städte des Thüringer Landes, daß er den Landgrafen nicht in ewiger Gefangenschaft halte, wie er gedroht, sondern ihn ledig geben, und die Sühne mit ihm halten möchte, die der König zwischen ihnen getheidingt habe, da antwortete er:+Als der tapfere Sohn [[vip:margarethavonstaufen|Margarethens]][[vip:friedrichderfreidige|Friedrich der Freudige]], die [[burg:Wartburg]] erstiegen und seinen [[vip:albrechtderentartete|Vater]] gefangen hatte((Vergl. [[sagen:tss1129|Th. 1. 29. S. 102]])), baten die Grafen, die Herren und die Städte des Thüringer Landes, daß er den Landgrafen nicht in ewiger Gefangenschaft halte, wie er gedroht, sondern ihn ledig geben, und die Sühne mit ihm halten möchte, die der König zwischen ihnen getheidingt habe, da antwortete er:
  
-Mein Vater hat die Sühne an mir und an meinem Bruder gebrochen, hat mich Jahr und Tag in hartem Gefängniß gehalten, bis mir Gott herausgeholfen, hat seinem Sohn Apitz Tenneberg eingeräumt, was er alles nach des Königs Sühne nicht thun durfte. Doch wurde der Landgraf los gebeten, aber Apitz mußte Tenneberg räumen.+Mein Vater hat die Sühne an mir und an meinem Bruder gebrochen, hat mich Jahr und Tag in hartem Gefängniß gehalten, bis mir Gott herausgeholfen, hat seinem Sohn [[vip:Apitz]] [[burg:Tenneberg]] eingeräumt, was er alles nach des Königs Sühne nicht thun durfte. Doch wurde der Landgraf los gebeten, aber Apitz mußte Tenneberg räumen.
  
-Nicht lange darauf ist es geschehen, daß Landgraf Friedrich von der hartbedrängten Wartburg zur Nachtzeit mit seinem jüngstgebornen Löchterlein mitten durch die Feinde von dannen und gen Lenneberg ritt, wo der Abt von Reinhardsbrunn es taufen und Elisabeth nennen mußte.((Daselbst 30. S. 105.))+Nicht lange darauf ist es geschehen, daß Landgraf Friedrich von der hartbedrängten Wartburg zur Nachtzeit mit seinem jüngstgebornen Töchterlein mitten durch die Feinde von dannen und gen Tenneberg ritt, wo der Abt von [[kirche:klosterreinhardsbrunn|Reinhardsbrunn]] es taufen und Elisabeth nennen mußte.((Daselbst [[sagen:tss1130a|30. S. 105.]]))
  
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-{{tag>sagen bechstein tss thüringen v0}}+{{tag>sagen bechstein tss thüringen friedrichderfreidige wartburg apitz tenneburg albrechtderentartete margarethavonstaufen klosterreinhardsbrunn v2}}
sagen/tss2357.1715769222.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)