sagen:tss2216
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| - | **[[buch:tss|Der Sagenschatz | + | **[[capitel:tss2000|Sagen aus Thüringens Frühzeit, von Ohrdruf |
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| ====== Georgenthaler Klostersagen ====== | ====== Georgenthaler Klostersagen ====== | ||
| - | Vom Kloster zu Georgenthal steht nichts mehr, als das Fruchthäuschen, | + | Vom [[kirche: |
| - | In dem Fruchthäuschen, | + | In dem Fruchthäuschen, |
| Die Kirche zu Georgenthal soll in frühern Zeiten nichts weiter als ein Schafstall des Klosters gewesen sein. | Die Kirche zu Georgenthal soll in frühern Zeiten nichts weiter als ein Schafstall des Klosters gewesen sein. | ||
| - | Bei dem Fruchthaus, recht unter der großen steinernen Rose, liegt ein großer Schatz, auch geht es dort in der Nähe um. Das wiederholt sich bei allen Klosterstätten. Einmal ging eine in der Mittagsstunde in dem Klostergarten in das Gras, da steht plötzlich oben auf der Anhöhe, über welche die Mauer sich hinzieht, ein schleierweißes Frauchen und winkt. Der Schlüsselbund fehlt nicht, und es winkt und winkt, bis die Glocke zwölf schlägt, da ist es mit einemmal hinweg. Die Grasende ging mit ihrer Tracht ins Dorf, der Weg führt sie dicht am. Fruchthaus vorbei, da liegt ein schönes Tuch mit hellen Leinknotten. Sie verwundert sich, wo doch an diesen Ort die Knotten herkommen, und steckt zwei davon ein. Wie sie nach Hause kommt, sind es zwei blanke Dukaten. | + | Bei dem Fruchthaus, recht unter der großen steinernen Rose, liegt ein großer Schatz, auch geht es dort in der Nähe um. Das wiederholt sich bei allen Klosterstätten. Einmal ging eine in der Mittagsstunde in dem Klostergarten in das Gras, da steht plötzlich oben auf der Anhöhe, über welche die Mauer sich hinzieht, ein [[wesen: |
| - | Das erzählen viele Leute in Georgenthal, | + | Das erzählen viele Leute in [[geo:Georgenthal]], daß vor nicht allzulanger Zeit ein Schneider lebte, der Wilhelm hieß, in der Sprache des Volks Welm. Dessen Frau träumt drei Nächte hinter einander, ein weißes Fräubchen (Frauchen) erscheine ihr und deute ihr an, sie solle hin an das Kornhaus und den Schatz heben; und weil es ihr dreimal träumt, so geht sie hin, und ihr Mann geht mit, beide voll Todesangst. Sie finden auch allerdings die Stelle und graben still und herzhaft darauf los, denn reden darf bei Leibe nicht, wer einen Schatz hebt. Da rasselt' |
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