sagen:tsb404
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| + | ====== Wunderzeichen in Weimar ====== | ||
| + | Wie in Eccardsberge und dessen Umgegend hat es auch in Weimar im Jahre 1550 Getreide geregnet, welches, nachdem es gemahlen und verbacken worden, am Geschmacke dem besten Brode gleich kam. Im Jahre 1555 aber wallte das Wasser im Schloßgraben auf, als ob es siede, und färbte sich blutroth. Das Wasser war klar und durchsichtig, | ||
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| + | Noch hängt zu Weimar ein Glöckchen, welches vom Volke das Schwedenglöckchen genannt wird, und noch bis in das erste Viertheil des laufenden Jahrhunderts allnächtlich um 2 Uhr geläutet wurde. Die Sage geht, dieses Glöckchen habe zu zweienmalen in der Nacht von selbst geläutet, oder sei von Engelhand zum Schutze der Stadt geläutet worden. Das erstemal zu des Herzogs Alba Zeit, als dieser sich in Thüringen umtrieb, und mit seinen Spaniern einst Weimar nächtlicher Weile überfallen wollte. Aber des Glöckleins heller Schall weckte die Bürgerschaft auf und diese waffnete sich schnell zur Abwehr. Beim zweitenmale erfolgte das geheimnißvolle Läuten im dreißigjährigen Kriege, die Schweden hatten sich der Stadt genähert und auf den Aeckern hinter der Altenburg, links der Fahrstraße nach dem Webicht zu, Lager geschlagen und Schanzen aufgeworfen, | ||
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