sagen:tsb391
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| + | ====== Bergschätze im Kiphäuser ====== | ||
| + | Von Schätzen, großen und reichen, im Schooße des Kiphäusers ist der Sagenmund seiner ganzen Umgegend noch immer voll. Auch in diese Kunden, abgesehen von denen über den Reichthum, der den alten Barbarossa in seiner unterirdischen Halle umgiebt, mischt sich Altüberkommenes und das, was an ähnlichen Sagenbergen sich wiederholt. Auch hier ein Ritterkeller, | ||
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| + | Daß die Sage Mönche auf den Kiphäuser bringt, kommt von der berühmten Wallfahrt, die einst zu einer Kapelle und zu einem hölzernen Kreuze in derselben Statt fand, welche Kapelle Graf Heinrich XXIII. von Schwarzburg erbaut und mit vielem Ablaß hatte begeben lassen. Als Wallfahrt und Kapelle in Folge der Reformation eingegangen waren, verbreiteten sich erst recht die Nachrichten von Schätzen, die da droben vergraben sein sollten, und es kamen Venetianer, Bergleute, Kurgänger und Schatzgräber zu Hauf, um diese vergrabenen Schätze zu heben, oder auch um die Erze im Bergesschooße aufzufinden und abzubauen. Ein Bergmann fand auf dem Kiphäuser einen Mönch sitzen, hart am alten Thurme, der in einem Buche las und ihn dann in den Berg führte, wo sie in lange Gänge kamen, die mittels der Springwurzel, | ||
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