sagen:tsb376
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| + | ====== Der Hirsch mit dem goldenen Geweihe ====== | ||
| + | Ein Kurfürst von Sachsen, Friedrich der Weise, sah einst im Traume einen Hirsch erscheinen, der trug ein goldenes Geweihe mit zwanzig seltsam gewundenen Enden, und diesen verfolgend kam er an ein schön geziertes Bauwerk über einem Brunnen, und am Brunnen saß eine wunderschöne, | ||
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| + | Da nun der Fürst heimkehrte zu seiner Schönen, entsandte sie ihn wiederum auf weitere Ritterschaft an Höfe von Königen und von dem Kaiser und verhieß ihn, nach Jahresfrist wieder zu sich zu bescheiden. | ||
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| + | Es war aber dieses wundersame Frauenbild kein anderes Wesen, als die große Berg- und Waldfeine, die Trutinne Hulda, die versuchte den edlen Fürsten in ihr Zaubernetz zu locken, doch soll ihr dieses mit Nichten gelungen sein, wol aber kennt man noch zwischen Jena, Mellingen und Magdala eine Stelle, an welcher jener kunstvoll gezauberte Brunnenpalast stand, und will auch noch zu Zeiten den Hirsch mit dem goldenen Geweihe im Morgen- oder Abenddämmer streifen sehen, bald mit, bald ohne seine dämonische Reiterin. | ||
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