sagen:tsb367
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| Zur Zeit des Heidenthums erhob sich auf dem stolzen Hügel südwestwärts über Heilsberg eine Burg, welche die Hochburg oder Hugoburg genannt wurde; daher heute noch im Munde des Volks Heilsberg gewöhnlich Huschberg heißt. Von dieser Burg sind gegenwärtig kaum noch einige ungefügte Steine wahrzunehmen. | Zur Zeit des Heidenthums erhob sich auf dem stolzen Hügel südwestwärts über Heilsberg eine Burg, welche die Hochburg oder Hugoburg genannt wurde; daher heute noch im Munde des Volks Heilsberg gewöhnlich Huschberg heißt. Von dieser Burg sind gegenwärtig kaum noch einige ungefügte Steine wahrzunehmen. | ||
| - | Auf seinem Zuge nach Thüringen kam Winfried über die steinige und rauhe Hochfläche, | + | Auf seinem Zuge nach [[land:Thüringen]] kam [[vip: |
| Da endlich begrüßte ein enges Wiesenthal mitten im üppigen Föhrenwalde den heiligen Wanderer, und durch die düstern Waldhallen erschallten kräftige Hiebe eines Beiles. Aber auch hier leider nur Spuren eines versiegten Wassers. Die Begleiter Winfrieds murrten und schalten, aber der fromme Mann richtete ein brünstiges Gebet zum Herrn, der die Lilien auf dem Felde ernährt. Gehet hin und forschet bei den Männern, die da Holz fällen, wo wir eine Quelle finden! Die Diener gingen und kamen nur um so trauriger zurück. Herr, noch eine Stunde Wegs haben wir zu wandern, da erst werden wir ein Bächlein antreffen. Aber ein guter Mann hat uns den letzten Trunk aus seinem Horne geboten, wir haben ihn für Dich aufbewahrt. | Da endlich begrüßte ein enges Wiesenthal mitten im üppigen Föhrenwalde den heiligen Wanderer, und durch die düstern Waldhallen erschallten kräftige Hiebe eines Beiles. Aber auch hier leider nur Spuren eines versiegten Wassers. Die Begleiter Winfrieds murrten und schalten, aber der fromme Mann richtete ein brünstiges Gebet zum Herrn, der die Lilien auf dem Felde ernährt. Gehet hin und forschet bei den Männern, die da Holz fällen, wo wir eine Quelle finden! Die Diener gingen und kamen nur um so trauriger zurück. Herr, noch eine Stunde Wegs haben wir zu wandern, da erst werden wir ein Bächlein antreffen. Aber ein guter Mann hat uns den letzten Trunk aus seinem Horne geboten, wir haben ihn für Dich aufbewahrt. | ||
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