sagen:tsb333
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| + | ====== Die Hohewart und Frau Welle ====== | ||
| + | In der Nähe von Kaulsdorf über Saalfeld, zwischen erstgenanntem Dorfe und dem Altar, erhebt sich eine Kuppe, die heißt die Hohewart. Dort hatte der wilde Jäger am liebsten seinen Zug, denn dort herum gab es viel des Wildes, das dieser suchte. Einst hörte ein Bauer das wüthende Jagdheer über sich dahin brausen und schrie dem wilden Jäger zu: Halbpart auf der Hohewart! und am andern Morgen hatte er seinen genugsamen Jagdantheil, | ||
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| + | Auf der Hohewart stand ein alter Thurm, darin soll eine weiße Frau gewohnt haben, welche „Frau Welle“ hieß, ein Name, aus welchem sich ganz so schön Weleda dichten läßt, wie aus Chatten Hessen. Nach ihr soll ein nahes Thal auch noch das Valleidathal heißen, sie selbst aber sei eine Rune gewesen, bei der sich die Umwohner Rathes erholt, und nun wandere sie noch, weißgekleidet, | ||
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sagen/tsb333.1718261211.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
