sagen:tsb135
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:tsb135 [2024/07/22 16:40] – ewusch | sagen:tsb135 [2025/01/30 17:59] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
| ====== Sagen vom alten Schlosse Liebenstein ====== | ====== Sagen vom alten Schlosse Liebenstein ====== | ||
| - | Das alte, längst als Ruine die romantische Gegend des Badeortes Liebenstein zierende Bergschloß, | + | Das alte, längst als Ruine die romantische Gegend des [[geo: |
| - | Manche wollen sogar Nachts zwei weiße Jungfrauen, mit Schlüsselbunden am Gürtel, vom alten Schlosse herab nach dem kleinen Teiche an der Straße, die von Schweina nach Liebenstein führt, erblickt haben, in welchem Teiche die Jungfrauen sich dann gebadet. In früher Zeit, als das neue Schloß im Dorfe Liebenstein selbst noch von einer Adelsfamilie bewohnt war, zeigte sich in demselben eine schleierweiße Ahnfrau jedesmal, wenn in dieser Familie ein Todesfall eintreten sollte. – In der Grotte am Erdfall, in welche Felsengänge tief in den Berg hinein führen, giebt es Wasserjungfern, | + | Manche wollen sogar Nachts zwei [[wesen: |
| Zu einer Zeit hörten ein Paar Liebensteiner Männer, daß ein Schatz droben in der Ruine stehe, den ein Geist bewache. Da legten sie Geld zusammen, und holten drüben von Dermbach vor der Rhön einen Jesuiter, der sollte den Geist zitiren und bannen, ihn auch fragen, womit der Schatz versetzt sei. Dieß geschah und der beschworene Geist sagte, der Schatz könne mittelst eines ganz schwarzen Hahnes, an dem aber bei Leibe kein einziges weißes Federchen sein dürfe, gehoben werden. Nun war ein Mann dabei, den nannten seine Freunde Rakkelkappe, | Zu einer Zeit hörten ein Paar Liebensteiner Männer, daß ein Schatz droben in der Ruine stehe, den ein Geist bewache. Da legten sie Geld zusammen, und holten drüben von Dermbach vor der Rhön einen Jesuiter, der sollte den Geist zitiren und bannen, ihn auch fragen, womit der Schatz versetzt sei. Dieß geschah und der beschworene Geist sagte, der Schatz könne mittelst eines ganz schwarzen Hahnes, an dem aber bei Leibe kein einziges weißes Federchen sein dürfe, gehoben werden. Nun war ein Mann dabei, den nannten seine Freunde Rakkelkappe, | ||
| Zeile 18: | Zeile 18: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/tsb135.1721659228.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
