sagen:tsb132
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| + | ====== Bergschätzesagen um Altenstein, Steinbach und Liebenstein ====== | ||
| + | Der in früheren Zeiten sehr erheblich betriebene Bergbau dieser Gegenden auf Silber, Kupfer, Kobalt und Eisen, des Gewinns anderer nutzbarer Mineralien, wie Fluß- und Schwerspath kaum zu gedenken, rief eine Menge darauf bezüglicher Sagen ins Leben, in denen theils [[wesen: | ||
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| + | Am Kreuzweg, dessen einer Arm ins Atterod führt, zeigt sich alle 7 Jahre ein hellloderndes Feuer, das lodert über einem unter ihm ruhenden Schatze, der nicht ruhen mag, sondern gehoben werden will, wie die verschiedenen Jungfrauen darauf brennen erlöst zu werden. Ein Holzhauer, der alte Wolfshein (Heinrich) kam mit einer Welle Reissigholz den [[region: | ||
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| + | An einem goldenen Sonntage gingen mehrere Männer aus Steinbach spatzieren, und trafen eine vorher von ihnen nie gesehene Höhle an, vor der sie Kleider, Ranzen und Wanderstäbe liegen fanden, und muthmaßten, | ||
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| + | Oberhalb Baierrode quillt noch immer ein Quell der heißt der Goldborn, und hat früher Goldkörner ausgeworfen, | ||
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| + | Im Höchheimer Holze, zwischen Baierrode und dem Judenkopf, ist auch eine Höhle, welche von Venetianern in der Johannisnacht besucht wurde, die ihre Wohnung beim alten Knieling zu Steinbach hatten, und aus der jene Walen ganze Säcke voll braunen Kieses fortschleppten. Dort im Thüringer Thale steht auch „der Eisermannstein“ – ein Fuhrmann dieses Namens soll dort erschlagen, und der Stein ihm zum Gedächtniß gesetzt worden sein. Er soll noch spuken. Man höre Nachts das Gerassel seines Karrens, das Knallen seiner Peitsche, das Geräusch der Pferde und seinen Ruf: Hoi! Hoi! vom Bärenloch durchs ganze Utterode bis zu dem Stein – dann noch einen schrecklichen Aufschrei, dann ist alles still. In der Nähe zieht die Kniebreche steil zum Rennsteige empor, auch an ihr eine verzauberte Höhle, zu der einst ein Venetianer aus Dankbarkeit einem Einwohner von Baierrode den Schlüssel hinterlassen, | ||
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