sagen:tsb126
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| + | ====== Vom Gerberstein ====== | ||
| + | Wenn man von der Ruhl aus nach Altenstein wandert, hat man beträchtlich zu steigen und kommt nicht weit vom Gerberstein vorüber, den eine zertrümmerte Felsenwelt von kleinkörnigem, | ||
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| + | Der ächte altdeutsche Name ist Gervuenestein, | ||
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| + | Auch vom Gerbersteine geht die Sage vom hüthenden Schäfer, der ein Liedlein auf der Schalmeie bläßt, dann die Wunderblume findet, dann eine Thüre in das zertrümmerte Felsenschloß sich öffnet, darin große Fässer voll Gold, aber auch voll Wein im Gewölbe sieht, den Hut, darauf er die Blume gesteckt, abthut, tüchtig zecht, und beim wiederaufsetzen des Hutes die Blume verliert. Auch hier der warnende Zuruf: Vergiß das Beste nicht! und das entzweischlagen der Ferse durch die Thüre. Nachher hat gar mancher droben auf dem Gerberstein sein Glück mit dem finden der Wunderblume versucht, aber stets fruchtlos. | ||
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sagen/tsb126.1718261465.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
