sagen:tsb090
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| + | ====== Der Singerkrieg auf Wartburg ====== | ||
| + | Ludwig der milde war auf der Heimkehr von seiner Heeresfahrt nach dem heiligen Lande und kinderlos gestorben, daher fiel das Thüringerland, | ||
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| + | „Und gält ein Fuder Weines tausend Pfund,\\ | ||
| + | Doch stünde nimmer eines Ritters Becher leer.“\\ | ||
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| + | Der das sang, war zu jener Zeit einer der Sängergäste auf Schloß Wartburg, Herr Walter von der Vogelweide, ein weitberühmter Minnesänger aus Franken, mit ihm zugleich waren noch auf der Burg versammelt: Wolfram von Eschenbach, der bedeutendste von allen, auch ein Franke; Heinrich von Ofterdingen, | ||
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| + | „Wem ich die Hand je bot\\ | ||
| + | Der läßt ihn wol genesen!\\ | ||
| + | Herr Wolfram von Eschenbach, | ||
| + | Walter, Reimar, Herr Schreiber laßt euch sagen\\ | ||
| + | Wart je zuvor ich Eurer Eines Kummers Dach (Schirm)\\ | ||
| + | So sollt ihr euern Zorn vertagen.\\ | ||
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| + | Da nun Heinrich von Ofterdingen auf einen Schiedsrichter sich berufen und angetragen hatte, so wurde ihm zugestanden, | ||
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sagen/tsb090.1718260405.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
