sagen:tsb070
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| + | ====== Wichtlein im untern Werrathale ====== | ||
| + | In dem ganzen Thalgebiete der Werra, da wo die Hörsel in dieselbe einmündet, kommt die mythische Trias, der Hulda, der Wichtlein und der wilden Jagd abermals zu mannichfaltiger sagenhafter Erscheinung. Schon in Mitten der Wegstrecke zwischen Tiefenort und Berka an der Werra liegen die Hulden-Berge. In den sogenannten Göhringer Steinen läßt die örtliche Sage eine Hulda als Wasserfeine in einer Krystallgrotte wohnen, und mit Wichtlein bevölkert sie das Werrathal schon von Gerstungen an, über Berka herab, dann über Sallmannshausen und Hörschel bis Spichra. Der wilde Jäger heißt in dieser Gegend nicht Wode, obschon der Namensklang des nicht allzufern im Hörselthale liegenden Dorfes Wutha, das 1170 noch Wutensberc hieß, lebhaft an ihn erinnert, sondern er heißt Elbel, ein so rein mythischer Name, daß er keiner erklärenden Deutung bedarf. Nur der anderorts hervortretende Zug, daß der wilde Jäger die Wichtlein jagt und verfolgt, scheint in dieser Gegend zu fehlen, kann aber auch unversehens noch aufgefunden werden. In Gerstungen im Schlosse ist ein schöner Pferdestall, | ||
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sagen/tsb070.1718205033.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
