sagen:tsb039
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| + | ====== Die weiße Jungfrau mit dem Schwerte in der Brust ====== | ||
| + | Auf dem Belriether Berge ist eine kahle Stelle, nur vereinzelt mit alten Fichtenstämmen bewachsen; auf dieser Stelle erhebt sich ein länglicher Hügel, just wie ein Grab, an dessen Spitze eine uralte, ganz krüppelige und knorrige Fichte steht, die gar nicht mehr wächst. Nun war vor alter Zeit auf der Burg zu Belrieth, von der man jetzt kaum noch eine Spur erblickt, ein Ritter, der hatte eine schöne junge Base bei sich, die ihm den Haushalt versah, und die er mit seiner Liebe verfolgte. Sie aber wollte nichts von ihm wissen, und als er eines Tages allzu dringlich wurde, entfloh sie ihm. Wie der Ritter ihre Flucht und den Weg, den sie eingeschlagen hatte, erfuhr, setzte er ihr nach und holte sie auf dem belriether Berge ein, und da sie sich seinen Wünschen durchaus nicht fügen und nicht mit ihm zurückkehren wollte, wurde er vor Zorn und Liebe und Wollust so blindwüthend, | ||
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sagen/tsb039.1718204977.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
