sagen:temmepommern243
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| + | ====== Der Teufel in Greifenberg ====== | ||
| + | Micrälius, Altes Pommerland, II. S. 107-110. | ||
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| + | Es ist schon länger als zweihundert Jahre her, als in der Stadt [[geo: | ||
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| + | Solches Leben trieb er an fünftehalb Jahre; da kam er eines Tages nach Greifenberg zurück, und der Teufel sagte ihm, er solle die Nacht in ein Haus gehen, und sich allda Geld holen. Das that der Knabe, und jener öffnete ihm die verschlossenen Spinde und Comtore und übergab ihm vieles Geld, so darin lag. Darüber wurde das verführte Kind aber ergriffen und von der Obrigkeit eingezogen. | ||
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| + | Nachdem er nun hier Alles ausgesagt, was der [[wesen: | ||
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| + | Allein dies konnte ihm noch nicht helfen; denn nun erschien in der darauf folgenden Nacht der Teufel vor ihm und schalt ihn entsetzlich, | ||
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| + | Von der Zeit an ist der Knabe von dem bösen Feinde befreiet geblieben; die Obrigkeit hat ihn auf freien Fuß gesetzt, und er hat sich so wohl gehalten, daß er unter der Kaiserlichen Armee mit Ruhm eine Corporalschaft bedient hat. Solches ist geschehen im Jahre 1624. | ||
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