sagen:temmepommern231
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| - | Daß es in dem Inneren des Gollenberges gar sonderbar aussehen muß, hat man schon seit uralten Zeiten gewußt, obgleich Keiner recht genaue Kunde davon zu geben vermag. Nur ein Schäfer hat vor vielen Jahren Folgendes erlebt. Derselbe hütete eines Tages seine Schafe an dem Fuße des Berges, und war, weil es ein warmer Sommertag war, um die Mittagszeit unter einem Baume eingeschlafen. Auf einmal wurde er wach von dem Bellen seines Hundes, den er in das Gebüsch hineinlaufen sah. Er glaubte, es sey ihm ein Schaf gestohlen, und der Dieb damit in den Busch gelaufen. Er eilte daher seinem Hunde nach, der immer weiter lief. Zuletzt stand dieser vor einem großen Steine still, und kratzte und scharrte an demselben, wobei er fortwährend laut heulte. Dem Schäfer fiel dies auf, und er wurde neugierig, zu wissen, was der Hund haben möge. Er wälzte deshalb den Stein auf die Seite, und nun sah er eine große Oeffnung, die der Stein bedeckt hatte, und unter derselben ein tief in die Erde hineingehendes altes Gemäuer. In dieses stieg er hinein, und kam an einen schmalen Gang, der in den Gollenberg hineinging und immer schmaler wurde. Der Schäfer ging ihn zu Ende, wohl eine ganze Stunde lang, bis er zuletzt an eine große eiserne Thür kam. Als er mit seinem Schäferstab an dieselbe stieß, fiel sie wie Staub auseinander, | + | Daß es in dem Inneren des [[region: |
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