sagen:temmepommern189
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:temmepommern189 [2025/04/03 16:06] – ewusch | sagen:temmepommern189 [2025/08/12 17:42] (aktuell) – ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
| Grümbke, Darstellung der Insel Rügen, II. S. 232-235. | Grümbke, Darstellung der Insel Rügen, II. S. 232-235. | ||
| - | Man findet wohl nirgends so viele und so große Hühnengräber, | + | Man findet wohl nirgends so viele und so große Hühnengräber, |
| - | Der Steinsatz bei Muckrahn auf Jasmund. Er liegt links von dem genannten Dorfe am Wege nach dem Darßin und nach dem Dorfe Krampartz; er liegt ganz genau von Osten nach Westen, besteht aus vielen Steinen, und hat eine Länge von 36 und eine Breite von 12 Schritten. Eine Riesin hat hier ihre beiden Kinder begraben, die durch ihre Sorglosigkeit in der See ertrunken waren. Deshalb stehen auch am Westende des Grabes zwei große Ecksteine, von denen der eine jetzt in die Erde versunken ist, der andere aber, der auf der Kante steht, eine Höhe von vier Ellen mißt. | + | Der Steinsatz bei [[geo: |
| - | Der Pfenningkasten in der Stubnitz. Er liegt im Walde, eine gute Viertelstunde vom schwarzen See. Er besteht aus mehreren großen, im Viereck zusammengefügten Steinen, um welche herum einige kleinere Steine aufgerichtet sind. Die Priester der Göttin Hertha haben hierher das Opfergeld gebracht, welches für die Göttin eingekommen war. Daher ist auch der Name entstanden. | + | Der Pfenningkasten in der [[region:Stubnitz]]. Er liegt im Walde, eine gute Viertelstunde vom schwarzen See. Er besteht aus mehreren großen, im Viereck zusammengefügten Steinen, um welche herum einige kleinere Steine aufgerichtet sind. Die Priester der Göttin |
| - | Die Siegsteine bei Klein-Stresow. Dies sind mehrere Steinkegel, die gruppenweise in einer Ebene, am Fuße der Stresower Tannenhügel, | + | Die Siegsteine bei [[geo: |
| - | Der Opferstein bei Quoltitz auf Jasmund. Jenseits des Krattbuschberges auf Jasmund, am Fuße der gegenüber liegenden Quoltitzer Berge, breitet sich ein Thal aus; in dessen Mitte liegt ein einzelner grauer Stein, länglich rund, am Nordende zugespitzt, und oben glatt abgeplattet. Derselbe ist vier Ellen lang und beinahe zwei Ellen hoch. Er hat den alten Heiden zum Opfersteine gedient. Man findet noch oben auf der Platte eine querlaufende Rinne, und unter derselben zwei Vertiefungen in dem Steine, von denen die Leute sagen, daß der Opferpfaffe in dieselben die Blutgrapen gesetzt habe. | + | Der Opferstein bei [[geo:Quoltitz]] auf Jasmund. Jenseits des Krattbuschberges auf Jasmund, am Fuße der gegenüber liegenden Quoltitzer Berge, breitet sich ein Thal aus; in dessen Mitte liegt ein einzelner grauer Stein, länglich rund, am Nordende zugespitzt, und oben glatt abgeplattet. Derselbe ist vier Ellen lang und beinahe zwei Ellen hoch. Er hat den alten Heiden zum Opfersteine gedient. Man findet noch oben auf der Platte eine querlaufende Rinne, und unter derselben zwei Vertiefungen in dem Steine, von denen die Leute sagen, daß der Opferpfaffe in dieselben die Blutgrapen gesetzt habe. |
| //Quelle: [[autor: | //Quelle: [[autor: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/temmepommern189.1743689191.txt.gz · Zuletzt geändert: von ewusch
