sagen:temmepommern187
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| + | ====== Die großen Steine bei Groß-Tychow und Burzlaff ====== | ||
| + | Baltische Studien, II. 1. S. 168. | ||
| + | Acten der Pomm. Gesellschaft für Geschichte. | ||
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| + | Auf dem Felde von Groß-Tychow, | ||
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| + | Zu Groß-Tychow lebten einmal Herren, die mit dem Teufel einen Pact machen und sich ihm verschreiben wollten. Sie hatten sich schon mit ihm eingelassen. Der Teufel hatte ihnen viel Geld und Gut versprochen, | ||
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| + | Der Stein bei Tychow liegt noch jetzt; das Stück, das bei Butzlaff niederfiel, ist aber nachher von einem Bauern genommen, der sich eine Scheunendiele davon gemacht hat. Das große Loch, worin der Stein bei Zadkow gelegen, ist daselbst noch jetzt zu sehen; es heißt die Fundelkuhle. | ||
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| + | Einige Leute erzählen die Geschichte von den beiden Steinen anders. Der Teufel soll sich nämlich den großen Stein bei Zadkow in einem Sacke haben holen wollen. Weil der Sack aber ein zu enges Loch hatte, daß der Stein nicht hinein konnte, so mußte er diesen entzwei brechen. Dabei hielt er sich nun zu lange auf, und der Hahn fing gerade an zu krähen, als er fertig war, und den Stein in dem Sacke auf den Nacken nahm. Da fing er an gewaltig zu laufen, aber darüber riß der Sack entzwei, und er verlor das eine Stück von dem Steine bei Butzlaff, und das andere auf dem Felde zu Tychow. | ||
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| + | Man glaubt auch, daß unter diesem Steine der alte heidnische Götze Triglaff aus purem Golde liegen soll. Die Heiden sollen ihn, zur Zeit des Bischofs Otto, von Julin dahin gebracht haben. Oder aber, wie wieder Andere behaupten, soll ein Edelmann aus Triglaff, wohin der Götze zuerst gekommen war, ihn dahin gebracht haben. Als derselbe nämlich einmal mit anderen Edelleuten Krieg führte, hatte er den Götzen mitgenommen, | ||
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