sagen:temmepommern036
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| Die Verehrung dieses Götzen geschah auf folgende Weise: Weil er vorzüglich als der Gott des Sieges und der Fruchtbarkeit angesehen wurde, so versammelte sich das gesammte Volk alljährlich nach der Ernte vor dem Tempel zum Opfern und zum Opferschmause. Der Oberpriester, | Die Verehrung dieses Götzen geschah auf folgende Weise: Weil er vorzüglich als der Gott des Sieges und der Fruchtbarkeit angesehen wurde, so versammelte sich das gesammte Volk alljährlich nach der Ernte vor dem Tempel zum Opfern und zum Opferschmause. Der Oberpriester, | ||
| - | Hierauf nahm er einen Opferkuchen, | + | Hierauf nahm er einen Opferkuchen, |
| Zur Unterhaltung des Dienstes und der Priester des Gottes mußte jeder Mann und jedes Weib im Lande alljährlich ein Geldstück opfern; auch bekam der Gott bei einem jeden Siege den dritten Theil der Beute, indem angenommen wurde, daß er unmittelbar mit in dem Treffen gewesen wäre, und den Sieg hätte erfechten helfen. Weiter hatte er dreihundert Pferde zum alleinigen Eigenthum, also daß Alles, was durch dieselben verdient, oder alle Beute, welche durch dieselben gemacht wurde, ihm zufiel. Auf solche Weise war der Tempel des Gottes mit vielen Reichthümern angefüllt, zu denen die vielen Geschenke hinzukamen, die ihm von allen Seiten gemacht wurden. Selbst fremde Könige bezeugten ihm durch fromme Gaben ihre Ehrfurcht; so hatte ihm Swein, König Haralds Sohn, einen kostbaren Becher geweihet. | Zur Unterhaltung des Dienstes und der Priester des Gottes mußte jeder Mann und jedes Weib im Lande alljährlich ein Geldstück opfern; auch bekam der Gott bei einem jeden Siege den dritten Theil der Beute, indem angenommen wurde, daß er unmittelbar mit in dem Treffen gewesen wäre, und den Sieg hätte erfechten helfen. Weiter hatte er dreihundert Pferde zum alleinigen Eigenthum, also daß Alles, was durch dieselben verdient, oder alle Beute, welche durch dieselben gemacht wurde, ihm zufiel. Auf solche Weise war der Tempel des Gottes mit vielen Reichthümern angefüllt, zu denen die vielen Geschenke hinzukamen, die ihm von allen Seiten gemacht wurden. Selbst fremde Könige bezeugten ihm durch fromme Gaben ihre Ehrfurcht; so hatte ihm Swein, König Haralds Sohn, einen kostbaren Becher geweihet. | ||
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