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sagen:temmepommern019

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     Kanngießer, Gesch. v. Pommern, S. 606-620.     Kanngießer, Gesch. v. Pommern, S. 606-620.
  
-Von [[geo:Cammin]] zog [[vip:ottovonbamberg|Sanct Otto]] zu Wasser nach [[geo:Julin]]. Allda kam er des Abends an. Weil es aber bekannt war, daß die Juliner keinen Christen in ihrer Stadt duldeten, und weil der Bischof bedachte, wie es dem Bischof Bernhard daselbst ergangen war, so fürchtete er sich, offen in die Stadt einzuziehen, und er begab sich daher auf Anrathen der Räthe des Herzogs [[vip:wartislawi|Wartislav]] bei Nacht in das Schloß, welches der Herzog allda hatte, und welches eine sichere Freistatt war für Alle, die bedrängt und verfolgt wurden. Des anderen Morgens aber erfuhren das die Bürger, und sie liefen vor das Schloß, rufend, daß den Verkehrern des Glaubens und der guten Sitten ihres Vaterlandes nirgends Friede und Sicherheit sein sollte. Sie brachen auch die Thore des Schlosses auf, drangen mit Unsinnigkeit in die Gemächer und jagten Sanct Otten mit seinen Begleitern aus der Stadt. Dabei liefen viele des gemeinen Pöbels zu und warfen nach den Fremden mit Steinen und Koth.+Von [[geo:Cammin]] zog [[vip:ottovonbamberg|Sanct Otto]] zu Wasser nach [[geo:Julin]]. Allda kam er des Abends an. Weil es aber bekannt war, daß die Juliner keinen Christen in ihrer Stadt duldeten, und weil der Bischof bedachte, wie es dem Bischof Bernhard daselbst ergangen war, so fürchtete er sich, offen in die Stadt einzuziehen, und er begab sich daher auf Anrathen der Räthe des Herzogs [[vip:wartislawipommern|Wartislav]] bei Nacht in das Schloß, welches der Herzog allda hatte, und welches eine sichere Freistatt war für Alle, die bedrängt und verfolgt wurden. Des anderen Morgens aber erfuhren das die Bürger, und sie liefen vor das Schloß, rufend, daß den Verkehrern des Glaubens und der guten Sitten ihres Vaterlandes nirgends Friede und Sicherheit sein sollte. Sie brachen auch die Thore des Schlosses auf, drangen mit Unsinnigkeit in die Gemächer und jagten Sanct Otten mit seinen Begleitern aus der Stadt. Dabei liefen viele des gemeinen Pöbels zu und warfen nach den Fremden mit Steinen und Koth.
  
 Darunter war Einer, ein Wende, der schlug den heiligen Bischof mit einer großen Runge, daß er niederfiel und von seinen Dienern wieder aufgehoben werden mußte. Darunter war Einer, ein Wende, der schlug den heiligen Bischof mit einer großen Runge, daß er niederfiel und von seinen Dienern wieder aufgehoben werden mußte.
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-{{tag>sagen temme temmepommern pommern julin stettin wollin ottovonbamberg wartislawi taufe v2}}+{{tag>sagen temme temmepommern pommern julin stettin cammin wollin ottovonbamberg wartislawipommern taufe prügel reue v2}}
sagen/temmepommern019.1755094682.txt.gz · Zuletzt geändert: von ewusch