sagen:temmealtmarkiii-035
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| + | ====== Die Wundereiche bei Wittstock ====== | ||
| + | Beckmann histor. Beschr. v. Brandenburg. Th. 1. S. 744, 745. | ||
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| + | Eine Meile von Wittstock hat früher eine Eiche gestanden, bei welcher ein großer Zulauf von Menschen, insonderheit von Lahmen gewesen, die daselbst ihre Gesundheit wieder erlangt. Es war ein dicker und krauser Baum, und waren daran etliche Aeste in einander und Löcher durchgewachsen. Wer durch diese Löcher kroch, der wurde gesund. Der Baum war so ästig und knorrig, daß er nicht konnte gespalten oder weggeführet werden. Die Eiche stand in der ganzen Gegend in großer Ehrerbietung bei allen Leuten. Vor ungefähr hundert Jahren, als die wüste Feldmark, auf der sie stand, geräumt wurde, brannte sie mit ab. Man erzählt folgende Geschichte von dieser Eiche: | ||
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| + | Es werden bald zwei hundert Jahre, als ein Knecht, von Wiburg aus Holstein gebürtig, Namens Christian, zu Wittstock bei einem Fleischer, Namens Joachim Lebengier, als Ackerknecht diente. Derselbe bekam einen Zufall in den Gliedern, daß er seine Arbeit nicht mehr verrichten konnte. Das Uebel zog sich zuletzt in den Füßen zusammen, besonders in den Schenkeln und in der Biegung des Plattfußes, | ||
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| + | Als dieses bekannt wurde, kamen viele preßhafte Menschen mit Krücken zu dem Baume, die hernach fröhlich davon gegangen, und haben die Krücken in Menge um den Baum gelegen. | ||
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