sagen:temmealtmarkiii-030
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| + | ====== Die stillen Frösche zu Schwante ====== | ||
| + | Beckmann histor. Beschr. v. Brandenburg. Th. 1. S. 589. | ||
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| + | In dem Dorfe Schwante, eine Meile von Oranienburg, | ||
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| + | Man erzählt sich folgende Ursache dieser sonderbaren Erscheinung: | ||
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| + | Da geschah es eines Tages, daß ein armer fremder Mann an das Schloß kam und bettelte. Der sah die nassen Augen der Edelfrau, und fragte, um was sie weine. Man berichtete ihm, daß der Herr krank wäre, und vor dem Geschrei der Frösche nicht ruhen, solchergestalt auch nicht lange mehr leben könne. Darauf spricht der Bettler: O, wann Eurem Herrn damit kann geholfen werden, so sollen die Frösche bald still schweigen. Dieses Erbieten wird erstlich der Frauen, und hernach dem Herrn selbst vorgebracht. Der befiehlt, daß man dem armen Manne solle einen Sack voll Roggen geben, wenn er sein Versprechen sollte ins Werk richten. Hierauf begiebt sich der Bettler aus dem Schlosse, umgehet dasselbe in einem großen Zirkel, so weit als ihm däucht, daß der Frösche Stimme dem Herrn könnte verdrießlich sein, gebrauchet dabei seine Wissenschaft und bringet damit zu wege, daß das Geplärre der Frösche sofort aufhört. Und in diesem Stande ist es seitdem mit den Fröschen dort immer geblieben, daß sich, soweit der fremde Mann gegangen, kein Frosch wieder hat hören lassen. Der Mann hat dabei gleich gesagt, daß dieß nur auf hundert Jahre so dauern werde. Die 100 Jahre sind noch nicht um. | ||
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