sagen:taube_zeigt_einen_schatz
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| - | Taube zeigt einen Schatz. | ||
| - | Aus Ottokar von Horneck. S. 197a. Cap. 225. | ||
| - | Als Herzog Heinrich von Breslau die Stadt Crakau erobert hatte, ging er in das Münster daselbst, kniete als ein frommer Mann vor dem Altar unserer Frauen nieder und dankte ihr, daß sie ihm Gnade erzeigt und sein Leid in Freud gewendet hätte. Und als er aufgestanden war, erblickte er eine Taube, sah ihrem Flug nach und bemerkte, wie sie sich über einem [188] Pfeiler auf das Gesims eines Bogen setzte. Dann nahm er wahr, wie sie mit dem Schnabel in die Mauer pickte und mit den Füßen Mörtel und Stein hinter sich schob. Bald darauf lag unten ein Goldstück, das herabgefallen war. Der Herzog nahm es auf und sprach: „das hat die Taube herausgestochen, | ||
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| - | Autor: Brüder Grimm | ||
| - | Titel: Taube zeigt einen Schatz | ||
| - | aus: Deutsche Sagen, Band 1, S.187–188 | ||
| - | Auflage: 1. Auflage | ||
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