Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:shkfiwa-iv-11

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:shkfiwa-iv-11 [2024/06/26 15:45] ewuschsagen:shkfiwa-iv-11 [2025/01/30 17:59] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 7: Zeile 7:
     l. Neumayer, Finsterwalde, 1979, und U. Schulze, Großkrausnik, 1982     l. Neumayer, Finsterwalde, 1979, und U. Schulze, Großkrausnik, 1982
  
-Gleich hinter Großkrausnik befindet sich ein etwas größerer Berg, der Fuchsberg. Und dann noch ein kleines Stück weiter nach Mitternacht zu erhebt sich in der allgemein ach so flachen Umgebung ein weiterer sandiger Höhenzug. Auf diesen beiden Höhen lebten früher die "Holriggen", so erzählten es immer und immer wieder die älteren Einwohner ihren Kindern und Enkeln. Die "Holriggen" sollen kleine menschenähnliche Wesen oder vielleicht auch nur kleine Menschen gewesen sein, die auf diesen Hügelkuppen ihr Wesen trieben. Sie taten keinem Menschen etwas zuleide, pflegten aber im allgemeinen auch keinen direkten Kontakt mit den Menschen des nahen Ortes. So waren sie zwar etwas gefürchtet aber da sie niemandem etwas Böses taten, waren sie geduldet.+Gleich hinter [[geo:Großkrausnik]] befindet sich ein etwas größerer Berg, der Fuchsberg. Und dann noch ein kleines Stück weiter nach Mitternacht zu erhebt sich in der allgemein ach so flachen Umgebung ein weiterer sandiger Höhenzug. Auf diesen beiden Höhen lebten früher die "[[wesen:Holriggen]]", so erzählten es immer und immer wieder die älteren Einwohner ihren Kindern und Enkeln. Die "Holriggen" sollen kleine menschenähnliche Wesen oder vielleicht auch nur kleine Menschen gewesen sein, die auf diesen Hügelkuppen ihr Wesen trieben. Sie taten keinem Menschen etwas zuleide, pflegten aber im allgemeinen auch keinen direkten Kontakt mit den Menschen des nahen Ortes. So waren sie zwar etwas gefürchtet aber da sie niemandem etwas Böses taten, waren sie geduldet.
  
 Hin und wieder stellten sie den auf den angrenzenden Feldern arbeitenden Bauern auf einem Brettchen ein kleines Stückchen Kuchen und manchmal auch ein kleines Tässchen mit einer lieblich schmeckenden Flüssigkeit hin. Einmal, es muß für diese kleinen "Holriggen" vermutlich ein großes Fest in Vorbereitung gewesen sein, suchten sie den Kontakt zu dem Bauern, den sie bereits oft auf dem Felde nebenan gesehen hatten, und baten darum, daß er ihnen einmal einen großen Kuchenschieber ausleihen möge. Natürlich half der Bauer. Er brachte den „Holriggen" den Kuchenschieber sogar bis zum Waldanfang mit. Sie bedankten sich recht höflich und versprachen, ihm zu helfen. Hin und wieder stellten sie den auf den angrenzenden Feldern arbeitenden Bauern auf einem Brettchen ein kleines Stückchen Kuchen und manchmal auch ein kleines Tässchen mit einer lieblich schmeckenden Flüssigkeit hin. Einmal, es muß für diese kleinen "Holriggen" vermutlich ein großes Fest in Vorbereitung gewesen sein, suchten sie den Kontakt zu dem Bauern, den sie bereits oft auf dem Felde nebenan gesehen hatten, und baten darum, daß er ihnen einmal einen großen Kuchenschieber ausleihen möge. Natürlich half der Bauer. Er brachte den „Holriggen" den Kuchenschieber sogar bis zum Waldanfang mit. Sie bedankten sich recht höflich und versprachen, ihm zu helfen.
Zeile 15: Zeile 15:
 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2016. Nr. 11// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2016. Nr. 11//
 ---- ----
-{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe Großkrausnik holriggen zwerg kuchen leihen  ernte dank glockenläuten v1}}+{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe Großkrausnik holriggen zwerg kuchen leihen  ernte dank glockenläuten v2}}
  
sagen/shkfiwa-iv-11.1719409512.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)