sagen:shkfiwa-iv-08
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| Im Mittelalter hatten unsere Dörfer durch plündernde und marodierende Soldaten immer sehr schwer zu leiden. Um wenigstens einen Teil ihres Besitzes, wie z. B. Geld, Erzeugnisse der Landwirtschaft wie Getreide und Vieh, ihre Familien und vieles weitere vor den plündernden Horden zu sichern, schufen sich die Bewohner der Dörfer weit außerhalb des Ortes die verschiedensten Verstecke. | Im Mittelalter hatten unsere Dörfer durch plündernde und marodierende Soldaten immer sehr schwer zu leiden. Um wenigstens einen Teil ihres Besitzes, wie z. B. Geld, Erzeugnisse der Landwirtschaft wie Getreide und Vieh, ihre Familien und vieles weitere vor den plündernden Horden zu sichern, schufen sich die Bewohner der Dörfer weit außerhalb des Ortes die verschiedensten Verstecke. | ||
| - | So auch in der Gegend von Großkrausnik. Zur damaligen Zeit waren die Wiesen noch sehr sumpfig und nur Eingeweihte kannten versteckte Wege und Stege durch diese Wildnis. Nordwestlich vom Orte Großkrausnik existierte inmitten dieser Sumpflandschaft ein kleiner flacher sandiger Horst, mit Eichen, Buchen, Kiefern, Birken und viel Gestrüpp bestanden. Das war ein sehr gutes Versteck für Kriegszeiten. Die Bewohner von Großkrausnik und Wehnsdorf waren sehr gut befreundet und bauten dieses Versteck gemeinsam so gut aus, daß es noch heutzutage gut erkennbar und erhalten ist. Sie schaufelten um dieses Waldstück herum zwei Gräben aus und lagerten das Erdreich zwischen diesen Gräben ab und schufen sich so einen Wall. Dieser Wall wurde dann mit Gestrüpp bepflanzt, so daß er undurchdringlich wurde. | + | So auch in der Gegend von [[geo:Großkrausnik]]. Zur damaligen Zeit waren die Wiesen noch sehr sumpfig und nur Eingeweihte kannten versteckte Wege und Stege durch diese Wildnis. Nordwestlich vom Orte Großkrausnik existierte inmitten dieser Sumpflandschaft ein kleiner flacher sandiger Horst, mit Eichen, Buchen, Kiefern, Birken und viel Gestrüpp bestanden. Das war ein sehr gutes Versteck für Kriegszeiten. Die Bewohner von Großkrausnik und [[geo:Wehnsdorf]] waren sehr gut befreundet und bauten dieses Versteck gemeinsam so gut aus, daß es noch heutzutage gut erkennbar und erhalten ist. Sie schaufelten um dieses Waldstück herum zwei Gräben aus und lagerten das Erdreich zwischen diesen Gräben ab und schufen sich so einen Wall. Dieser Wall wurde dann mit Gestrüpp bepflanzt, so daß er undurchdringlich wurde. |
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