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sagen:shkfiwa-iv-06

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 ====== Hühnchengrab und Wassermann ====== ====== Hühnchengrab und Wassermann ======
  
-    aus der Sagensammlung von M. Rothe+    Sagensammlung von M. Rothe
  
-Der Wanderer, der von [[geo:Finsterwalde]] kommt, an der Bergmühle vorbei über den Goldberg geht und den alten Weg nach Eichholz benutzt, sieht linker Hand ein großes Wiesengelände liegen. Durch diese Wiesen führte früher ein Gang oder Steg nach [[geo:Drößig]]. Das war noch ein ganzes Stück vor dem Junkerbusch, zu DDR-Zeiten in Jungfernbusch umbenannt, da es ja keine Junker in der DDR mehr gab. +Der Wanderer, der von [[geo:Finsterwalde]] kommt, an der Bergmühle vorbei über den Goldberg geht und den alten Weg nach [[geo:eichholzheideland|Eichholz]] benutzt, sieht linker Hand ein großes Wiesengelände liegen. Durch diese Wiesen führte früher ein Gang oder Steg nach [[geo:Drößig]]. Das war noch ein ganzes Stück vor dem Junkerbusch, zu DDR-Zeiten in Jungfernbusch umbenannt, da es ja keine Junker in der DDR mehr gab. 
  
 Ging man nun diesen Weg entlang, so kam man an einem verhältnismäßig großen, einstmals fast runden aber nicht allzu hohen Hügel vorbei. Ein großer Feldstein obenauf zeigte diese Stellte weithin an. An einer Seite des Findlings sollen ursprünglich irgendwelche Zeichen eingraviert gewesen sein. Die alten Leute erzählten immer wieder, daß das ein Hühnchengrab sein soll. Hühnchen ist die hiesige Verstümmelung von Hühnichen, und die Hühnichen sollen früher hier gewohnt und ihren Stammesführer unter dem großen Hügel bestattet haben. Und so hat sich, wie der Volksmund uns überliefert, die Kunde von den einstigen Vorfahren erhalten. Ging man nun diesen Weg entlang, so kam man an einem verhältnismäßig großen, einstmals fast runden aber nicht allzu hohen Hügel vorbei. Ein großer Feldstein obenauf zeigte diese Stellte weithin an. An einer Seite des Findlings sollen ursprünglich irgendwelche Zeichen eingraviert gewesen sein. Die alten Leute erzählten immer wieder, daß das ein Hühnchengrab sein soll. Hühnchen ist die hiesige Verstümmelung von Hühnichen, und die Hühnichen sollen früher hier gewohnt und ihren Stammesführer unter dem großen Hügel bestattet haben. Und so hat sich, wie der Volksmund uns überliefert, die Kunde von den einstigen Vorfahren erhalten.
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 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2016. Nr. 6// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2016. Nr. 6//
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-{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe finsterwalde drößig hühnengrab quelle wassermann v2}}+{{tag>sagen shkfiwa mrothe v2a}}
sagen/shkfiwa-iv-06.1719388888.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)