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sagen:shkfiwa-iii-22

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 +====== Der „Wüste Teich" beim Römerkeller ======
  
 +    Sagensammlung von M. Rothe
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 +Die Gegend beim "Römerkeller" ist von alters her sehr geheimnisumwoben. Das empfindet sogar der einsame Wanderer, der von [[geo:Kleinleipisch]] her in Richtung Nordosten über die Bramberge bis zur Brambergbrücke geht. Berge und kleine schmale Täler sind dabei zu überqueren. Die urwüchsige Landschaft mit den uralten Baumriesen schafft schon eine ängstliche Bedrückung. Geht man von der Brambergbrücke noch etwa 10 Minuten lang weiter, so kommt man auf einen niedrigen, breiten Wall hinauf. Das ist ein Teil der berüchtigten "Römerschanze" in den Ochsenbergen. Und gleich hinter dem Wall liegt der "Wüste Teich". Von seiner Größe her und wegen seines Alters ist er schon sehr merkwürdig. Vom Umfang soll er beinahe eine Meile enthalten. Allerlei Spukgestalten sollen des Nachts ihr Unwesen am "Wüsten Teiche" treiben. Auch sagt man, dass von alters her gewisse Steige da durchgegangen wären, welche Kirchensteige geheißen, weil hinter dem Teiche das Dorfe Wergen gelegen. Im Holze, wo die genannten Ochsenberge angetroffen werden, ist noch altes verfallenes Mauerwerk anzutreffen, das manche für alte Keller, manche für ein altes Schloß halten.
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 +//Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 1993. Nr. 22//
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 +{{tag>sagen mrothe shkfiwa niederlausitz kostebrau ringwall kleinleipisch spuk teich ruine v2}}
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