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sagen:schnurrenluckau086

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     A. Mäcke, Der Kreis Luckau, Kirchhain N.-L. Druck und Verlag von Max Schmersow     A. Mäcke, Der Kreis Luckau, Kirchhain N.-L. Druck und Verlag von Max Schmersow
  
-Die [[geo:finsterwalde|Stadt]] besitzt eine Bürgerheide, die der Sage nach 1595 der damalige [[vip:christoph_koswig|Bürgermeister Koswig]] auf eigentümliche Weise erwarb. Zur Zeit des [[vip:augustvonsachsen|Kurfürsten August von Sachsen]] wurden bei fürstlichen Zusammenkünften, wie dies in der damaligen Zeit [[typ:brauch|Sitte]] war, große Trinkgelage veranstaltet, zu denen die Fürsten auch vielfach ihre tüchtigsten Zecher einluden. Bei einem solchen Gelage handelte es sich um die [[typ:Wette]], wer wohl den besten Trinker in seinem Lande hätte. Zwischen dem Herzog von Bayern und dem Kurfürsten von Sachsen kam diese Wette zum Austrage. Ein Bayer von der Quelle des edlen Gerstensaftes und ein gemütlicher Sachse, der Bürgermeister Koswig von [[geo:Finsterwalde]], traten den Trinkwettkampf an. Die Wette wurde durch diesen für den Kurfürsten gewonnen. Als er sich eine Gnade ausbitten sollte, bat er für seine Stadt um eine Fläche Wald, die huldreichst gewährt wurde. Daher stammt die Bürgerheide.+Die Stadt besitzt eine Bürgerheide, die der Sage nach 1595 der damalige [[vip:christoph_koswig|Bürgermeister Koswig]] auf eigentümliche Weise erwarb. Zur Zeit des [[vip:augustvonsachsen|Kurfürsten August von Sachsen]] wurden bei fürstlichen Zusammenkünften, wie dies in der damaligen Zeit Sitte war, große Trinkgelage veranstaltet, zu denen die Fürsten auch vielfach ihre tüchtigsten Zecher einluden. Bei einem solchen Gelage handelte es sich um die Wette, wer wohl den besten Trinker in seinem Lande hätte. Zwischen dem Herzog von Bayern und dem Kurfürsten von Sachsen kam diese Wette zum Austrage. Ein Bayer von der Quelle des edlen Gerstensaftes und ein gemütlicher Sachse, der Bürgermeister Koswig von [[geo:Finsterwalde]], traten den Trinkwettkampf an. Die Wette wurde durch diesen für den Kurfürsten gewonnen. Als er sich eine Gnade ausbitten sollte, bat er für seine Stadt um eine Fläche Wald, die huldreichst gewährt wurde. Daher stammt die Bürgerheide.
  
 //Quelle: [[autor:scharnweber|Robert Scharnweber]] & [[autor:jungrichter|Otto Jungrichter]]: [[buch:sagenschnurrenkreisluckau|Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau N.-L.]], Berlin 1933// //Quelle: [[autor:scharnweber|Robert Scharnweber]] & [[autor:jungrichter|Otto Jungrichter]]: [[buch:sagenschnurrenkreisluckau|Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau N.-L.]], Berlin 1933//
  
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sagen/schnurrenluckau086.1684940636.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)