sagen:schnurrenluckau083
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:schnurrenluckau083 [2023/05/06 22:00] – ewusch | sagen:schnurrenluckau083 [2025/01/30 17:59] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
| ====== Die Zwerge vom Guschener Berg ====== | ====== Die Zwerge vom Guschener Berg ====== | ||
| - | Es ist nun schon lange Zeit her. Damals verbreitete in den niederen Stuben noch der Kienspan sein kümmerliches Licht. An feste Straßen und an Autos war noch lange nicht zu denken. Und die [[geo: | + | Es ist nun schon lange Zeit her. Damals verbreitete in den niederen Stuben noch der Kienspan sein kümmerliches Licht, an feste Straßen und an Autos war noch lange nicht zu denken, und die [[geo: |
| - | Da fuhr an einem Abende ein Göllnitzer Bauer auf dem Waldwege heimwärts, der das Dorf mit der [[geo: | + | Da fuhr an einem Abende ein Göllnitzer Bauer auf dem Waldwege heimwärts, der das Dorf mit der [[geo: |
| - | So sitzt er in Gedanken versunken auf seinem Wagen, immer gerade aus blickend. Da sieht er auf einem mal in der Ferne ein [[typ: | + | Der Bauer hatte sich bei seinen Geschäften verspätet und die Dunkelheit brach herein, ehe er noch den Kallusch erreichte. Und weil nun in der damaligen Zeit an eine Wagenbeleuchtung nicht zu denken war, da es Wagenlaternen noch gar nicht gab, so war er recht in Sorge, wie er seinen Wagen durch die Sumpflöcher, |
| - | Plötzlich weicht es vom geraden Wege ab und biegt links in einen Waldpfad hinein. Der [[typ: | + | So vergingen einige Jahre. Da versuchte einmal ein Knecht hinter das Geheimnis zu kommen. Als eben sein Wagen sich mit Leichtigkeit bergan bewegte, griff er von seinem Sitz aus seitwärts in die Tiefe und erhaschte eines der helfenden Männlein. Er hob es in die Höhe, um es zu betrachten, aber in demselben |
| - | + | ||
| - | Plötzlich halten Licht und Pferde und wie aus dem Boden gewachsen steht um das Fuhrwerk herum eine Schar kleiner Männlein. Ihr Anführer zieht artig sein [[typ: | + | |
| - | + | ||
| - | Der Bauer machte die Leine fest und stieg vom Wagen. Dann folgte er den Männlein, die ihre [[typ: | + | |
| - | + | ||
| - | Als dieser aufgestiegen war und seine Pferde antreiben wollte, damit sie auf dem mühsamen Wege durch den tiefen Sand voran kämen, spürte er auf einem male, wie der [[typ: | + | |
| - | + | ||
| - | Als alles auf der Höhe des Berges angekommen war, bedeutete der Anführer dem [[geo: | + | |
| - | + | ||
| - | Zu Hause angekommen, erzählte er seiner Frau die seltsame Begegnung. Bald wußte es das ganze Dorf und ein jeder war [[typ: | + | |
| - | + | ||
| - | So vergingen einige Jahre. Da versuchte einmal ein [[typ:Knecht]] hinter das Geheimnis zu kommen. Als eben sein Wagen sich mit Leichtigkeit bergan bewegte, griff er von seinem Sitz aus seitwärts in die Tiefe und erhaschte eines der helfenden Männlein. Er hob es in die Höhe, um es zu betrachten. In dem Augenblick blieben | + | |
| - | + | ||
| - | Seit dieser Zeit blieb die Hilfe der [[typ: | + | |
| //Quelle: [[autor: | //Quelle: [[autor: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/schnurrenluckau083.1683403204.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
