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sagen:schatzsagen-08

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-Ein [[typ:Bauer]] spielte einmal mit seiner jüngsten Tochter in der Stube: das Kind lief beim [[typ:spiel|Spielen]] in den [[typ:Garten]] und kam mit einem blanken [[typ:taler|Thaler]] zurück. Der Vater fragte woher es den Thaler habe. Das Kind sagte: „Im Garten am [[typ:zaun|Zaune]] liegt ein grosser Haufen von blanken Thalern.“ Darauf schickte der Vater seine kleine Tochter wieder in den Garten; nach kurzer Zeit brachte sie richtig wieder einen Thaler an. Jetzt folgte der Vater seinem Kinde. Als er den Haufen [[typ:Geld]] sah; rief er verwundert aus: „Gottes Teufel, welches Geld!“ Kaum hatte er diese Worte gesprochen, so [[typ:versunken|versank]] der [[typ:Schatz]] in die Tiefe. Der Bauer bekam nichts mehr davon. +Ein Bauer spielte einmal mit seiner jüngsten Tochter in der Stube: das Kind lief beim Spielen in den Garten und kam mit einem blanken Thaler zurück. Der Vater fragte woher es den Thaler habe. Das Kind sagte: „Im Garten am Zaune liegt ein grosser Haufen von blanken Thalern.“ Darauf schickte der Vater seine kleine Tochter wieder in den Garten; nach kurzer Zeit brachte sie richtig wieder einen Thaler an. Jetzt folgte der Vater seinem Kinde. Als er den Haufen Geld sah; rief er verwundert aus: „Gottes Teufel, welches Geld!“ Kaum hatte er diese Worte gesprochen, so versank der Schatz in die Tiefe. Der Bauer bekam nichts mehr davon. 
  
 //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880// //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880//
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sagen/schatzsagen-08.1674757937.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)