sagen:sbssur213
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:sbssur213 [2023/07/26 22:11] – ewusch | sagen:sbssur213 [2025/01/30 17:59] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 16: | Zeile 16: | ||
| II, S. 317) sowie ein altes Manuskript, unterzeichnet von Cäsar Billing (?). | II, S. 317) sowie ein altes Manuskript, unterzeichnet von Cäsar Billing (?). | ||
| - | In einer Ecke des Nixdorfer Friedhofes war um das Jahr 1560 eine kleine Gruft, welche einer Familie Schubert gehörte. Das Schloß war schadhaft, daher die Tür nur lose angelehnt, weshalb sie leicht geöffnet werden konnte. Gerade dieses aber interessierte die Mäd-chen, die mit des Totengräbers einzigem Töchterlein Elsbeth gern in der Nähe spielten und gar oft voll Neugierde hineinblickten oder sie wohl gar als Versteck erwählten. | + | In einer Ecke des [[geo: |
| Der letzte Sarg, welcher in der Gruft beigesetzt war, enthielt die Leiche eines zehnjährigen Mädchens, das nach kurzem Unwohlsein gestorben war. | Der letzte Sarg, welcher in der Gruft beigesetzt war, enthielt die Leiche eines zehnjährigen Mädchens, das nach kurzem Unwohlsein gestorben war. | ||
| - | An einem Sonntag Nachmittag spielte dort Elsbeth mit neun anderen Mädchen im Alter von neun bis zehn Jahren. Frohe Lebenslust strahlte aus aller Augen, und heiteres Lachen war weithin zu hören. Plötzlich stand in dem Kreise ein fremdes Mädchen im wei-Ben | + | An einem Sonntag Nachmittag spielte dort Elsbeth mit neun anderen Mädchen im Alter von neun bis zehn Jahren. Frohe Lebenslust strahlte aus aller Augen, und heiteres Lachen war weithin zu hören. Plötzlich stand in dem Kreise ein fremdes Mädchen im weißen |
| //Anm. : Die angebliche Quelle, Horns Lausitzer Annalen von 1651, war weder in den Bibliotheken zu Bautzen, Görlitz und Dresden aufzufinden noch überhaupt irgend einem Oberlausitzer Forscher bekannt. So muß man annehmen, daß sie, gleichwie das Manuskript des ebenfalls ganz in Dunkel gehüllten Cäsar Billing, freie Erfindung des oben genannten Chronisten Deutrich ist. Damit wird auch die Echtheit der Sage selbst zweifelhaft.// | //Anm. : Die angebliche Quelle, Horns Lausitzer Annalen von 1651, war weder in den Bibliotheken zu Bautzen, Görlitz und Dresden aufzufinden noch überhaupt irgend einem Oberlausitzer Forscher bekannt. So muß man annehmen, daß sie, gleichwie das Manuskript des ebenfalls ganz in Dunkel gehüllten Cäsar Billing, freie Erfindung des oben genannten Chronisten Deutrich ist. Damit wird auch die Echtheit der Sage selbst zweifelhaft.// | ||
| Zeile 28: | Zeile 28: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/sbssur213.1690402294.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
