Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:sbssur186

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:sbssur186 [2023/07/31 12:07] ewuschsagen:sbssur186 [2025/01/30 17:59] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 9: Zeile 9:
     hier jetzt nach K. Ch. Schramm, Neues Europäisches Reiselexikon, Leipzig 1744, Sp. 758, S 21.     hier jetzt nach K. Ch. Schramm, Neues Europäisches Reiselexikon, Leipzig 1744, Sp. 758, S 21.
  
-Für das [[typ:Wahrzeichen]] der [[burg:festungkönigstein|Festung]] hält man eine mit violett-blauem [[typ:Leder]] angekleidete und von Holz ausgeschnittene [[typ:Puppe]] in Gestalt eines Cölestiner-[[typ:mönch|Mönches]], dessen unterer Teil wie ein [[typ:Beutel]] auf- und zugezogen werden kann. Die Abbildung desselben vid. in Herrn D. Brückmanns Ep. Itinerar. XLIX, pag. 13. Schramm selbst führt u. a. als seine Quelle an Buchhauser, Die Chur-Sächsische Vestung Königstein (1692), S. 49. Vermutlich ist die Stelle gemeint, wo dieser Autor abfällige Betrachtungen über die Ruchlosigkeit der Mönche mit den Worten schließt: «Ohne Zweiffel muß es wohl eine Ju-das-Arth, so bey des Herrn Christi Zeiten den Geld-Beutel hatte, gewesen sein, weil heutiges Tages diese Coelestiner mit ihrer Tracht und [[typ:Kleidung]] in denen Vexir-Beuteln abgebildet und verkaufft werden.»+Für das Wahrzeichen der [[burg:festungkönigstein|Festung]] hält man eine mit violett-blauem Leder angekleidete und von Holz ausgeschnittene Puppe in Gestalt eines Cölestiner-Mönches, dessen unterer Teil wie ein Beutel auf- und zugezogen werden kann. Die Abbildung desselben vid. in Herrn D. Brückmanns Ep. Itinerar. XLIX, pag. 13. Schramm selbst führt u. a. als seine Quelle an Buchhauser, Die Chur-Sächsische Vestung Königstein (1692), S. 49. Vermutlich ist die Stelle gemeint, wo dieser Autor abfällige Betrachtungen über die Ruchlosigkeit der Mönche mit den Worten schließt: «Ohne Zweiffel muß es wohl eine Ju-das-Arth, so bey des Herrn Christi Zeiten den Geld-Beutel hatte, gewesen sein, weil heutiges Tages diese Coelestiner mit ihrer Tracht und Kleidung in denen Vexir-Beuteln abgebildet und verkaufft werden.»
  
-Das angebliche Wahrzeichen ist also nicht als ein solches im engeren Sinne anzusehen, sondern es war eine Art Andenken, ein Wahrzeichen, daß man die Festung Königstein besucht hatte. Vom Jahre 1740 stammt die letzte Nachricht, daß die Soldaten auf der +Das angebliche Wahrzeichen ist also nicht als ein solches im engeren Sinne anzusehen, sondern es war eine Art Andenken, ein Wahrzeichen, daß man die Festung Königstein besucht hatte. Vom Jahre 1740 stammt die letzte Nachricht, daß die Soldaten auf der Festung fremden Besuchern diese derb komische Mönchspuppe gegen ein Trinkgeld anboten.
-Festung fremden Besuchern diese derb komische Mönchspuppe gegen ein Trinkgeld anboten.+
  
 //Quellen:// //Quellen://
Zeile 18: Zeile 17:
  
 ---- ----
-{{tag>sagen alfredmeiche sbssur sächsischeschweiz festungkönigstein puppe mönch leder wahrzeichen beutel}}+{{tag>sagen alfredmeiche sbssur sächsischeschweiz festungkönigstein 1740 puppe Cölestiner mönch leder wahrzeichen beutel v2}}
sagen/sbssur186.1690798036.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)