sagen:sbssur173
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:sbssur173 [2023/07/25 21:30] – ewusch | sagen:sbssur173 [2025/01/30 17:59] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| **[[buch: | **[[buch: | ||
| - | [[sagen:sbssur174| weiter >>> | + | [[sagen:sbssur174a| weiter >>> |
| ====== Der Nonnenstein bei Weißig ====== | ====== Der Nonnenstein bei Weißig ====== | ||
| - | In der Nähe des Dorfes | + | M. I, Nr. 76; II, Nr. 1 263; |
| - | nen. | + | Buchhauser, Die Chur-Sächs. Vestung Königstein, |
| + | Gräße, Bd. I, Nr. 190; | ||
| + | Süße, Historie des Städtgens Königstein, | ||
| + | Götzinger, Schandau und seine Umgebungen, 1804, S. 134 (Fußnote); | ||
| + | Lothar, Volksmärchen, | ||
| + | poetisch behandelt von Nicolai, Drei Sagen aus der Sächs. Schweiz, Pirna 1852, S. 9ff., | ||
| + | und Ziehnert, Sachsens Volkssagen, 5. Auflage, S. 234 ff. | ||
| + | |||
| + | In der Nähe des Dorfes | ||
| //Anm.: Ziehnert, S. 234 ff., erzählt die Sage anders. Nach ihm ist eine Nonne, welche, nachdem sie den Klosterpförtner vergiftet hatte, mit einem Ritter aus ihrem Kloster in Böhmen entflohen war, von jenem aber, als sie sich ihm hingegeben hatte, schnöde verlassen wurde, zum Tode erschöpft zu einem Greise nach Weißig gekommen und hat um kurze Aufnahme gebeten. Hier hat sie einen Traum gehabt, worin ihr der Nonnenstein mit der daran liegenden umgebrochenen Eiche von einem Engel gezeigt und befohlen ward, hier täglich ihr Gebet zu verrichten, dann werde sie Gnade bei Gott finden. Dies hat sie zwei Jahre lang täglich getan. Da hat man sie eines Tages tot auf dem Felsen gefunden und diesem darum den Namen Nonnenstein beigelegt. | //Anm.: Ziehnert, S. 234 ff., erzählt die Sage anders. Nach ihm ist eine Nonne, welche, nachdem sie den Klosterpförtner vergiftet hatte, mit einem Ritter aus ihrem Kloster in Böhmen entflohen war, von jenem aber, als sie sich ihm hingegeben hatte, schnöde verlassen wurde, zum Tode erschöpft zu einem Greise nach Weißig gekommen und hat um kurze Aufnahme gebeten. Hier hat sie einen Traum gehabt, worin ihr der Nonnenstein mit der daran liegenden umgebrochenen Eiche von einem Engel gezeigt und befohlen ward, hier täglich ihr Gebet zu verrichten, dann werde sie Gnade bei Gott finden. Dies hat sie zwei Jahre lang täglich getan. Da hat man sie eines Tages tot auf dem Felsen gefunden und diesem darum den Namen Nonnenstein beigelegt. | ||
| Zeile 16: | Zeile 24: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/sbssur173.1690313433.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
