sagen:sbssur153
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| + | ====== Der böse Gecko von Lauenstein ====== | ||
| + | M. II, Nr. 981; Gräße, Bd. I, Nr. 239; | ||
| + | Köhler, Sagenbuch des Erzgebirges 1886, Nr. 744; | ||
| + | Brandner, Lauenstein, 1845, S. 24 und 35. | ||
| - | //Quellen:// | + | Die Burg [[geo:Lauenstein]] hatte in früherer Zeit markgräfliche Hauptleute. Diese mißbrauchten aber sehr oft ihre Macht und plünderten und raubten nach Herzenslust. Einer dieser Hauptleute, mit Namen Gecko, war wegen seiner räuberischen Streifzüge, |
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| + | Aber Ottos Gemahlin genoß die Freude des Wiedersehens nur auf Augenblicke, | ||
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| + | Der Hauptmann Gecko aber fand später ein elendes Ende, das man, wie die alte Nachricht hinzufügt, für ein hartes Strafgericht | ||
| + | Gottes halten mußte. Geckos kleiner Sohn spielte einst an dem Rande des Zwinggrabens und stürzte, als er dabei nach einer Blume langte, hinab. Gecko, dies gewahrend, eilte behende herbei, um zu helfen, glitt indes aus, stürzte ebenfalls hinab, blieb aber an einem Pfahle hängen und spießte sich denselben in der Hüfte zwischen Wamms und Brustschild durch den Leib, woran er elendiglich seinen Tod fand. | ||
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| + | Der Knabe aber ist unversehrt wieder herausgekommen. | ||
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| + | //Quelle: | ||
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sagen/sbssur153.1689681796.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
