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sagen:sbssur145

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 //Anm.: Die Walensagen sind mindestens ins 16. Jahrhundert zurückzuversetzen, wie aus einem Berichte des Kurfürsten (Vater) August an den Schösser zu Hohnstein 1555 hervorgeht: «Lieber Getreuer! Wir sind von vielen Leuten glaubwürdig berichtet, uns auch etliche Körner und andere Anzeigungen vorgetragen worden, daß in unserm Amt Honstein, Lohmen und darumber an der Elben viel Goldseifen und Wäschwerk gewesen und noch sein sollen, «darauss die Wahlen treffliche schetze hinweggetragen vnd darnach zu gutte gemacht haben sollen, wie du denn auch zum teil darum Wissenschaft und etliche Örter besichtigt haben sollst etc.» (Hauptstaatsarchiv Dresden. Copial 271 Bl. 6bff.) Und der Schösser zu Stolpen schreibt 1561 dem Kurfürsten, daß nach einer «alten Sage - um den Hohenwaldt - groß Gut liegen soll, auch vor Zeiten jährlich die Whalen im Hohenwalde Gold gewaschen haben». Der Hohwald heißt schon in der berühmten Oberlausitzer Grenzurkunde von 1223 (bez. 1241) «Isenberc» (Eisenberg) und das Goldbergwerk zu Neustadt ist schon 1333 urkundlich bezeugt.// //Anm.: Die Walensagen sind mindestens ins 16. Jahrhundert zurückzuversetzen, wie aus einem Berichte des Kurfürsten (Vater) August an den Schösser zu Hohnstein 1555 hervorgeht: «Lieber Getreuer! Wir sind von vielen Leuten glaubwürdig berichtet, uns auch etliche Körner und andere Anzeigungen vorgetragen worden, daß in unserm Amt Honstein, Lohmen und darumber an der Elben viel Goldseifen und Wäschwerk gewesen und noch sein sollen, «darauss die Wahlen treffliche schetze hinweggetragen vnd darnach zu gutte gemacht haben sollen, wie du denn auch zum teil darum Wissenschaft und etliche Örter besichtigt haben sollst etc.» (Hauptstaatsarchiv Dresden. Copial 271 Bl. 6bff.) Und der Schösser zu Stolpen schreibt 1561 dem Kurfürsten, daß nach einer «alten Sage - um den Hohenwaldt - groß Gut liegen soll, auch vor Zeiten jährlich die Whalen im Hohenwalde Gold gewaschen haben». Der Hohwald heißt schon in der berühmten Oberlausitzer Grenzurkunde von 1223 (bez. 1241) «Isenberc» (Eisenberg) und das Goldbergwerk zu Neustadt ist schon 1333 urkundlich bezeugt.//
  
-//Quellen:// +//Quelle: [[buch:sbssur|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz und ihrer Randgebiete]]; Herausgegeben von [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], Dresden 1929, Verlag von Adolf Urban//
-  * //[[buch:sbssur|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz und ihrer Randgebiete]]; Herausgegeben von [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], Dresden 1929, Verlag von Adolf Urban//+
  
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sagen/sbssur145.1706565878.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)