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sagen:sbssur144

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 «Vater Bär, bist Du's!» und gleich darauf erscheint zu seiner großen Freude sein alter Freund. Dieser nimmt ihn sehr gut auf, allein Bär kann sich lange Zeit mitten unter der Pracht und Herrlichkeit, die ihn umgibt, gar nicht zurechtfinden. Endlich führt ihn jener, als er sich zum Abschied anschickt, in ein Kabinett, welches seine Schätze enthielt, und bittet ihn, unter mehreren dort aufgestellten, aus dem reinsten Golde gegossenen Figuren sich eine zum Andenken mitzunehmen, da sie aus den Goldkörnern seien, die er in seiner Heimat gesammelt habe. Bär wählt nach langem Zureden ein goldnes Lamm und langt damit, so wie mit einer kleinen Summe Geldes, welche ihm sein Freund noch aufgedrungen, glücklich wieder in seiner Heimat an. Die Kunde von diesem goldenen Lamme gelangt bald zu dem damaligen Herrn von Lauenstein und durch diesen wieder an den Kurfürsten, der Bär'n durch Zusagung einer kleinen jährlichen Leibrente dahin hat vermögen lassen, ihm dieses ebenso kostbare als kunstreich gearbeitete Stück abzutreten, worauf es dann in die kurfürstliche Kunstkammer gekommen ist, allein hier scheint es verloren gegangen zu sein. «Vater Bär, bist Du's!» und gleich darauf erscheint zu seiner großen Freude sein alter Freund. Dieser nimmt ihn sehr gut auf, allein Bär kann sich lange Zeit mitten unter der Pracht und Herrlichkeit, die ihn umgibt, gar nicht zurechtfinden. Endlich führt ihn jener, als er sich zum Abschied anschickt, in ein Kabinett, welches seine Schätze enthielt, und bittet ihn, unter mehreren dort aufgestellten, aus dem reinsten Golde gegossenen Figuren sich eine zum Andenken mitzunehmen, da sie aus den Goldkörnern seien, die er in seiner Heimat gesammelt habe. Bär wählt nach langem Zureden ein goldnes Lamm und langt damit, so wie mit einer kleinen Summe Geldes, welche ihm sein Freund noch aufgedrungen, glücklich wieder in seiner Heimat an. Die Kunde von diesem goldenen Lamme gelangt bald zu dem damaligen Herrn von Lauenstein und durch diesen wieder an den Kurfürsten, der Bär'n durch Zusagung einer kleinen jährlichen Leibrente dahin hat vermögen lassen, ihm dieses ebenso kostbare als kunstreich gearbeitete Stück abzutreten, worauf es dann in die kurfürstliche Kunstkammer gekommen ist, allein hier scheint es verloren gegangen zu sein.
  
-//Quellen:// +//Quelle: [[buch:sbssur|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz und ihrer Randgebiete]]; Herausgegeben von [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], Dresden 1929, Verlag von Adolf Urban//
-  * //[[buch:sbssur|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz und ihrer Randgebiete]]; Herausgegeben von [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], Dresden 1929, Verlag von Adolf Urban//+
  
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sagen/sbssur144.1706565698.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)