sagen:sbssur129
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| Aus Akten des Hauptstaatsarchivs in Dresden, Amtshauptmannschaft Pirna, Nr. 526. | Aus Akten des Hauptstaatsarchivs in Dresden, Amtshauptmannschaft Pirna, Nr. 526. | ||
| - | Im Sommer 1755 kam zu Christian Schublich, dem Besitzer der Zwiesel-Mühle bei Cotta, ein abgedankter | + | Im Sommer 1755 kam zu Christian Schublich, dem Besitzer der Zwiesel-Mühle bei [[geo: |
| - | Dem [[typ:Müller]] erklärte der Gast, ein gewisser Johann Andreas Erdmann, daß er an einem glückhaften Tage (es war ein Maienfesttag) gekommen sei. Der [[typ:Schatz]] in der Mühle «läge eigentlich am [[typ:Fenster]] vorne beim Topfbrette, die Zappe aber läge am andern Fenster in der Stube unter dem daselbst befindlichen Tische». Gefragt, was das Wort Zappe bedeute, antwortete Erdmann: «Die Zappe wäre der [[typ: | + | Dem Müller erklärte der Gast, ein gewisser Johann Andreas Erdmann, daß er an einem glückhaften Tage (es war ein Maienfesttag) gekommen sei. Der Schatz in der Mühle «läge eigentlich am Fenster vorne beim Topfbrette, die Zappe aber läge am andern Fenster in der Stube unter dem daselbst befindlichen Tische». Gefragt, was das Wort Zappe bedeute, antwortete Erdmann: «Die Zappe wäre der [[wesen: |
| Die Müllersleute gingen auf den Vorschlag des Schatzgräbers ein. | Die Müllersleute gingen auf den Vorschlag des Schatzgräbers ein. | ||
| - | Als Geisterzwang sollte besonders ein sogenannter Alexander dienen, der unter den Tafelstein in die Erde eingelegt worden war, sich später aber als ein schlichter eiserner | + | Als Geisterzwang sollte besonders ein sogenannter Alexander dienen, der unter den Tafelstein in die Erde eingelegt worden war, sich später aber als ein schlichter eiserner Ring entpuppte. Es wurden nun verschiedene «Mirakel» vorgenommen, |
| - | Während aber der Zwieselmüller und seine Frau das Auftauchen des Schatzes gespannt erwarteten, verschwand der geisterkundige Soldat, «nachdem er an barem Gelde und Kost mehr als einen [[typ: | + | Während aber der Zwieselmüller und seine Frau das Auftauchen des Schatzes gespannt erwarteten, verschwand der geisterkundige Soldat, «nachdem er an barem Gelde und Kost mehr als einen Thaler erlangt». |
| //Anm.: Um 1817 wurde gegen einen Schuhmacher Joh. Gottlob Schneider aus Dohna und Consorten wegen Betrügerei durch Geisterbannen und Schatzgraben verhandelt (Hauptstaatsarchiv, | //Anm.: Um 1817 wurde gegen einen Schuhmacher Joh. Gottlob Schneider aus Dohna und Consorten wegen Betrügerei durch Geisterbannen und Schatzgraben verhandelt (Hauptstaatsarchiv, | ||
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