sagen:sbssur120
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| ====== Der «Waldborn» und die «schöne Maria» zu Sebnitz ====== | ====== Der «Waldborn» und die «schöne Maria» zu Sebnitz ====== | ||
| - | Vor alten Zeiten, als in Sebnitz nur erst einige Häuser standen, reichte der Wald noch bis an die heutige Brückenmühle. In diesem Walde rieselte ein klares Wässerchen, der heutige Waldborn. An seiner Quelle breitete eine mächtige Föhre (Kiefer) ihre Äste, und dort hing ein wundertätiges Muttergottesbild. Einst zog ein armer Leinwebergeselle aus Schlesien, namens Tritzschel, durch das Sebnitztal. Er war von einem heftigen Wechselfieber geplagt, und um seinen glühenden Durst zu stillen, trank er aus dem Waldborn. Da fühlte er sich plötzlich wunderbar genesen und blieb zum Danke in der Stadt. Seine Nachkommen aber lebten noch vor kurzem in Sebnitz. | + | M. I, Nr. 60; II, Nr. 811; |
| - | Als der Wald später gelichtet wurde, da versetzte man die «schöne Maria» in die Kirche; die Säule, an der sie befestigt ist, ist aus jenem Waldbaume geschnitzt. Die Gottesmutter soll früher geweint haben. (Die spätere protestantische Sage meint irrtümlich: | + | nach alter Volksüberlieferung. |
| - | //Anm.: „Die schöne Maria“ steht noch heute in der evangelischen | + | Vor alten Zeiten, als in [[geo: |
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| + | Als der Wald später gelichtet wurde, da versetzte man die «schöne Maria» in die Kirche; die Säule, an der sie befestigt ist, ist aus jenem Waldbaume geschnitzt. Die Gottesmutter soll früher geweint haben. (Die spätere protestantische Sage meint irrtümlich: | ||
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