sagen:sbssur105
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| Sara Mütze in "Über Berge und Tal", 1913, S. 100 nach Familienüberlieferungen. | Sara Mütze in "Über Berge und Tal", 1913, S. 100 nach Familienüberlieferungen. | ||
| - | Es war vor langen Jahren ein heißer | + | Es war vor langen Jahren ein heißer Sommertag gewesen. Die Sonne hatte sich eine Güte getan und hatte vom Himmel herabgeschienen, |
| - | So froh war auch Mey Augusts verheiratete Schwester, die wir Kinder später nur als Hoyer Großmutter kannten. "Ein Wetter, daß man keinen | + | So froh war auch Mey Augusts verheiratete Schwester, die wir Kinder später nur als Hoyer Großmutter kannten. "Ein Wetter, daß man keinen Hund nausjagen möchte!" |
| - | Am Morgen war das Wetter besser. Die Fremden konnten wieder abziehen. Aber: Seht, wir Wilden sind doch bessere Menschen! Sie wollten sich [[typ:dank|dankbar]] beweisen. Die Hoyer Großmutter sollte sie durch das ganze Haus führen vom [[typ:Keller]] bis unter das Dach; denn sie wollten den [[typ: | + | Am Morgen war das Wetter besser. Die Fremden konnten wieder abziehen. Aber: Seht, wir Wilden sind doch bessere Menschen! Sie wollten sich dankbar beweisen. Die Hoyer Großmutter sollte sie durch das ganze Haus führen vom Keller bis unter das Dach; denn sie wollten den [[ding: |
| - | Die Niedermüllern war gerade, | + | Die Niedermüllern war gerade, Neugierde halber, herübergekommen und wollte sehen, was die berufenen Gäste angestiftet haben könnten. Sie hatte ihren Eintritt von der Mühle aus beobachtet. "Das wirst Du doch nicht machen!" |
| - | Aber es kam der 15. September 1854, jener Unglücksmorgen, | + | Aber es kam der 15. September 1854, jener Unglücksmorgen, |
| - | Das lag natürlich an dem [[typ:Feuersegen]], der darüber ausgesprochen worden war. Der hat auch bis zum heutigen Tage gewirkt. | + | Das lag natürlich an dem Feuersegen, der darüber ausgesprochen worden war. Der hat auch bis zum heutigen Tage gewirkt. |
| //Anm.: Es ist das Häuschen Mühlgäßschen Nr.2. Früher wohnte dort der Klempner Hoyer, jetzt der Milchhändler Röllig. - Am 15. September 1854 verlor Sebnitz durch Brand sein Rathaus, die Schule, 72 Häuser, 42 Scheunen und Hintergebäude. Siehe Meiche, Sebnitzer Feuerchronik, | //Anm.: Es ist das Häuschen Mühlgäßschen Nr.2. Früher wohnte dort der Klempner Hoyer, jetzt der Milchhändler Röllig. - Am 15. September 1854 verlor Sebnitz durch Brand sein Rathaus, die Schule, 72 Häuser, 42 Scheunen und Hintergebäude. Siehe Meiche, Sebnitzer Feuerchronik, | ||
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