sagen:sbssur099
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| ====== Die Braut auf dem Liliensteine ====== | ====== Die Braut auf dem Liliensteine ====== | ||
| - | M. I, Nr. 18; II, Nr. 719; poetisch behandelt von Bachmann im Dresdner Merkur 1826, Nr. 126 und 128. | + | |
| - | In Schandau lebte vor alter grauer Zeit ein junger Weber, namens Conrad Zeisig, bieder, fleißig und fromm. So regelmäßig wie er zur Beichte ging, so eifrig besuchte er nach dem Gottesdienste den Lilienstein. Als er einst dort in Andacht versunken kniete, trat ihm die liebliche Gestalt eines Fräuleins entgegen, schön von Antlitz, im Haar eine goldene Kette. Schüchtern bittet der junge Mann den Saum ihres Kleides und endlich ihre Lilienhand küssen zu dürfen. Vor Liebe errötend drückte sie ihm die Hand und läßt ihn gewähren; selbst einen Kuss weißt sie nicht zurück. Auf seine Frage, ob er die Verirrte heimgeleiten dürfe, sagte sie mit Silberglockentone: | + | |
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| Zwei Stunden lag der Meister bewußtlos; als er erwachte, umfing ihn Wahnsinn, und er starb später mit einem letzten Ausblick zum Liliensteine. | Zwei Stunden lag der Meister bewußtlos; als er erwachte, umfing ihn Wahnsinn, und er starb später mit einem letzten Ausblick zum Liliensteine. | ||
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