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sagen:sbssur096

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     Ziehnert, S. 412; und von Marie Schramm MacDonald in "Über Berg und Tal", 1912, S. 64 f.     Ziehnert, S. 412; und von Marie Schramm MacDonald in "Über Berg und Tal", 1912, S. 64 f.
  
-Der Pfaffenstein, sonst auch der Jungfernstein genannt, ist ein hoher, mit Wald bewachsener Felsen, der sich, ungefähr eine halbe Stunde weit, der Festung gegenüber befindet. Auf der Südostseite desselben erblickt man die sogenannte steinerner Jungfrau (jetzt Barbarine genannt), d.h. einen Felsen von der Form einer riesenhohen Jungfrau, ohne Arme und Füße, von dessen Ursprung man sich folgendes erzählt: Es soll einst eine Mutter aus dem benachbarten Dorfe (Pfaffendorf) ihre Tochter des Sonntags haben in die Kirche gehen heißen, statt dessen ist aber dieselbe unter der Kirche auf den Pfaffenstein in die Heidelbeeren gegangen; als nun die Mutter ihr nachgegangen und sie hier angetroffen, hat sie im Zorn die Tochter verwünscht, daß sie auf der Stelle zu Stein erde, worauf solches augenblicklich auch geschehen ist und die in einen Stein verwandelte Jungfrau auf immer hier stehen soll, um durch ihr Steinbild alle ungehorsamen Kinder zu warnen. Daß der Name Barbarine, wie das Volk den Felsen gewöhnlich nennt, von dem Taufnamen jenes Mädchens herrührt, ist wahrscheinlich.+Der [[region:Pfaffenstein]], sonst auch der Jungfernstein genannt, ist ein hoher, mit Wald bewachsener Felsen, der sich, ungefähr eine halbe Stunde weit, der [[burg:festungkönigstein|Festung]] gegenüber befindet. Auf der Südostseite desselben erblickt man die sogenannte steinerne Jungfrau (jetzt Barbarine genannt), d.h. einen Felsen von der Form einer riesenhohen Jungfrau, ohne Arme und Füße, von dessen Ursprung man sich folgendes erzählt: Es soll einst eine Mutter aus dem benachbarten Dorfe ([[geo:Pfaffendorf]]) ihre Tochter des Sonntags haben in die Kirche gehen heißen, statt dessen ist aber dieselbe unter der Kirche auf den Pfaffenstein in die Heidelbeeren gegangen; als nun die Mutter ihr nachgegangen und sie hier angetroffen, hat sie im Zorn die Tochter verwünscht, daß sie auf der Stelle zu Stein erde, worauf solches augenblicklich auch geschehen ist und die in einen Stein verwandelte Jungfrau auf immer hier stehen soll, um durch ihr Steinbild alle ungehorsamen Kinder zu warnen. Daß der Name Barbarine, wie das Volk den Felsen gewöhnlich nennt, von dem Taufnamen jenes Mädchens herrührt, ist wahrscheinlich.
  
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