sagen:satc173
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| Vrgl. Thüringen und der Harz , Bd . VII , p . 49-59 . Jovius Schwarzb . Chronik . | Vrgl. Thüringen und der Harz , Bd . VII , p . 49-59 . Jovius Schwarzb . Chronik . | ||
| - | Bei Sondershausen im Fürstenthum Schwarzburg liegt gegen Abend ein hoher Berg, der Frauenberg, auf dem ehemals ein heiliger Hain und in demselben das Bild einer Göttin, der Fecha, gestanden haben soll. Auch sei man fleißig zu ihr auf den Gipfel des Berges gewallfahret und habe ihr reichliche Gaben an Wildbret und Geflügel als Opfer dargebracht. Am häufigsten sei dies zur Zeit des heutigen Osterfestes geschehen, wo der lieben Frau, so nannte man sie, viel dargebracht wurde. Nach Einführung des Christenthums verschwand aber ihr Bild und die Mutter Maria nahm ihre Stelle ein, der von Bonifacius auf dem Berge ein Tempel erbaut wurde. Auch zu diesem wallfahrtete man und brachte reichliche Opfer dar. So berichtet die Volkssage. Die Zeit hat jede Spur eines Tempels vertilgt und der heilige Hain ist gleichfalls verschwunden, | + | Bei [[geo:Sondershausen]] im Fürstenthum Schwarzburg liegt gegen Abend ein hoher Berg, der Frauenberg, auf dem ehemals ein [[ding: |
| An denselben Frauenberg ist noch folgende Sage geknüpft. Der Berg ist innen ganz hohl und in dem hohlen Berge ist ein großer See. Ueber den See ist ein blauer Himmel ausgespannt, | An denselben Frauenberg ist noch folgende Sage geknüpft. Der Berg ist innen ganz hohl und in dem hohlen Berge ist ein großer See. Ueber den See ist ein blauer Himmel ausgespannt, | ||
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